NachtrLge zur Farbenlehre,
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0>i äs trollver et dien etudlir In cuuse pbvsiizne des«zustre pliänoinönes ei-dessus nommös «In«» le Systeme«le I'^lllsllstivll et des soees.
Ou <je delivrer le Systeme optigne cles oixles cle tonte«les objeetivvs ^ii'on Illi s, kaltes, ü es «zu'll paralt «ledroit, et d'en lalre l'sppliestioi! n In Polarisation <1e ls! »miere et ü I» doulde relraclio».
Oll d'^ta^er le svstsme cluiuiczne d'opliizue sur lesealenls et les expärlenoes nseessaires pour l'elever a In>ii§llit6 ä'llvs tlreorle, gui sivbrasse tons les xkenornüves«zni ss rapportent n In ditkraetlou, nux snnsnux eolores,n In Polarisation de In lumiere et n ln double retraction.
0'Loniläillie, >zni deslre räunir enkn par es ooneurs lesidkes «les piiMoiens sur ees obzets nussl delioats «zn'ii»-portsns, lixe le terine «lll conconrs n «lsllx aus, e'est-ü-dire »ll 1 dsnvier 1829, et deeernera un prix «le 200«lllents ü celul «ju! anra compltzteinent reussi n sonderd'uue maniöre irrepocbable uns des trols Ir^pntbvses qniviennent d'etre noinmees.
kour le ess od nlleun des Mmolres ne rewplirait lesvnes de l'^ond^llils, eellli czui er, nur» le plus approcliLet <zni eontiendra de nouvelles et importsntes reclrsrebes,obtiendra no sceesslt de 100 dueats.
Kritik vorstehender Preisaufgabe.
In der physicalischen Wistenschaft, in sofern sie sich mit demLichte beschäftigt, wurde man im Verlauf der Zeit auf vier Er-scheinungen aufmerksam, welche sich bei verschiedenen Versuchenhervorthun:
1) auf das Farbengespenst des prismatischen Versuches;
2) auf die farbigen Ringe keim Druck zweier durchsichtigerPlatten auf einander;
3) auf das Erhellen und Verdunkeln bei doppelter ver-schiedener Reflexion, und
4) auf die doppelte Resraction.
Diese vier Erscheinungen bietet uns keineswegs die Natur,sondern es bedarf vorsätzlicher, künstlich zusammenberciteterVorrichtungen, um gedachte Phänomene, welche freilich inihrem tiefsten Grunde natürlich sind, nur gerade auf dieseWeise, wie es im wissenschaftlichen Vortrage gefordert wird,abgeschlossen darzustellen.
Ferner ist es nicht rathsam von vier Problemen zu reden:denn hier werden zwei Hypothesen ausgesprochen, die DiffraktiondesLichtesund die Polarisation, dannaberzwei augenfällige reineErscheinungen, die farbigen Ringe und die doppelte Resraction.
Nachdem nun die Societät das, was unter diesen vierRubriken im wissenschaftlichen Kreise geschehen, uns vorgelegthat, so gesteht sie, daß alle diese Bemühungen der Mathema-tiker nicht hinreichend seyen, eine gründliche, befriedigendeNaturausicht zu fördern; sie spricht zugleich sehr bescheiden aus,daß sie bis jetzt ein verworrenes, unklares Gefühl vor sich habe,und verlangt deßhalb diese sämmtlichen Erscheinungen auf eineinfaches einzelnes Phänomen zurückgeführt zu sehen.
Dieses Gefühl ist vollkommen richtig; möge es nur nichtin dem herkömmlichen Labyrinth sich irre führen lasten, wie esbeinahe den Anschein hat! Denn wenn mau sich überreden will, s
daß die gewöhnliche Resraction ein solches Phänomen sey, sothut man einen großen Mißgriff: denn das farbige Phänomender Resraction ist ein abgeleitetes, und wie es in dem Newton-schen Versuche zugestutzt wird, ist es ein doppelt und dreifachzusammengesetztes, das erst selbst wieder auf ein einfachereszurückgebracht werden muß, wenn es einigermaaßen verstanden,oder wie man zu sagen Pflegt, erklärt werden soll.
Alle vier Erscheinungen also, ohne von den bisher ihnenbeigefügten Hypothesen Kenntniß zu nehmen, erklären wir alsvöllig gleiche, auf Einer Linie stehende, mit einander vonEinem höher» Princip abhängige.
Ehe wir aber weiter gehen, müssen wir ein Versäumnißanklagen, dessen sich das Programm der Ausgabe schuldig macht.Jene genannten vier Phänomene sind durchaus von Farbe be-gleitet, und zwar dergestalt, daß in dem reinen Naturzustände dieFarbe nicht von ihnen zu trennen ist, ja daß, wenn sie nicht Farbemit sich führten, kaum von ihnen würde gesprochen worden seyn.
Hieraus geht nun hervor, daß von diesen Erscheinungen,als rein und ohne von Farben begleitet, gar nichts prädicirtwerden kann, und daß also das Ziel weiter gesteckt werdenmuß, als es der Akademie beliebt hat; man muß bis zurFarbenerzeugnng vordringen, wenn man sich einen folgerechtenBegriff von demjenigen machen will, welches bisher unmöglichwar, weil man mit Linien zu operiren hinreichend hielt.
Hier aber treffen wir auf den wichtigen Punkt, wo wir,statt vom Beobachteten zu reden, vom Beobachter selbst sprechenmüssen. Hier wie überall behauptet der menschliche Geist seineRechte, welches bei der bestimmt verschiedenen Denkart nurin einem Widerstreit geschehen kann. Auch hier hat die ato«mistische Vorstellung als die bequemste die Oberhand erworbenund sich zu erhalten gewußt; man gewöhnte sich zu denken, dasreine weiße Licht sey zusammengesetzt aus dunkeln Lichtern,aus welchen es wieder zusammengesetzt werden könne.
Diese grobe Vorstellungsart wollte feinern Geistern nichtgefallen; man verlieh dem Lichte Schwingungen und fühltenicht, daß man auch hier sehr materiell verfuhr: denn beietwas, was schwingen soll, muß doch etwas schon da seyn, daseiner Bewegung fähig ist. Man bemerkte nicht, daß maneigentlich ein Gleichniß als Erklärung anwendete, das von denSchwingungen einer Saite hergenommen war, deren Be-wegung man mit Augen sehen, deren materielle Einwirkungauf die Luft man mit dem Ohr vernehmen kann.
Wenn nun die Akademie ausspricht, daß die bisherigenmathematischen Bemühungen das Räthsel aufzulösen nicht hin-länglich gewesen, so haben wir schon viel gewonnen, indemwir dadurch aufgefordert werden, uns anderwärts umzusehen;allein wir kommen in Gefahr, uns in die Metaphysik zu ver-lieren, wenn wir uns nicht bescheiden, innerhalb des physischenKreises unsere Bemühungen zu beschränken.
Wie wir uns diese Beschränkung denken, suchen wir folgen-dermaaßen auszudrücken. Die Pflicht des Physikers bestehtnach uns darin, daß er sich von den zusammengesetzten Phäno-menen zu den einfachen, von den einfachen zu den zusammen-gesetzten bewege, um dadurch sowohl jene in ihrer einfachenWürde kennen zu lernen als diese in ihren ausfallenden Er-scheinungen sich verdeutlichen zu können. Von dem einfachstenPhänomen des blauen Himmels bis zu den zusammengesetztestendes Regenbogens, die wir beide in der reinen Natur an der