Mehrbändiges Buch 
Goethe's sämmtliche Werke : Vollständige Ausgabe in sechs Bänden
Entstehung
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Chronologie der Entstehung Goethescher Schriften,

Wahlverwandtschaften geschritten, Vorarbeiten zu Wahrheit undDichtung,

1810,

MaSkenzug: Die romantische Poeste, zum Geburtstage der Her-zogin Luise; deßgleichen einen MaSkenzug Russischer Nationen, zumGeburtstage der Großfürstin Maria Paulowna, Gedichte: Rechen-schaft; kirgo dibsmus; Genialisch Treiben; Flicgentod; Schneider-courage, Die Farbenlehre abgeschlossen. Schreibt in Carlsbad: Da«nußbraune Mütchen; deßgleichen die Gedichte: Der Kaiserin Ankunft:Der Kaiserin Becher; Der Kaiserin Platz; Der Kaiserin Abschied,Die Tabellen der Tonlehre entworfen, HackertS Leben angefangen,Wahrheit und Dichtung schematifirt. Finnisches Lied,

18U,

SicilianischeS Lied; Schweizerlied, Cantate: Rinaldo, HackertSLeben beendigt. Da« Kuabenmährchen geschrieben, Prolog zur Er-öffnung des neuen Schauspielhauses in Halle Den ersten Band vonWahrheit und Dichtung vollendet, Romeo und Julie für'« Theater,

1812,

Aufsatz: Der Tänzerin Grab, Gedichte an den Kaiser und dieKaiserin von Oestreich; deßgleichen an die Kaiserin von Frankreich,Das kleine Lustspiel: Die Wette, Sonett an Bondi, Den zweitenBand von Wahrheit und Dichtung beendigt; den dritten begonnen.Versuch, den Faust für die Bühne zu bearbeiten, Aufsatz: MyronS Kuh,

1813,

Schreibt zum Geburtstage der Herzogin Luise die Cantate: Idylle.Schreibt ferner die Gedichte: „Alles kündet dich an >c,"; „Donnerstagnach Belvedere rc."; Sonett in das Stammbuch der Großfürstin MariaPaulowna, Parabel: Pfaffenspiel, Lied: „Ich habe geliebet rc," Redezum Andenken WiclandS, Von Aufsätzen fallen in dieses Jahr: Dop-pelbilder des rhombischen KalkspathS; Ruysdael als Dichter; Shakspeareund kein Ende; lieber Zinnformation, Es entstehen die Balladen:Die wandelnde Glocke; Der getreue Eckart: Der Todtentanz, Dendritten Band von Wahrheit und Dichtung beendigt, Epilog zumEsser, Eine Oper; der Löwenstuhl, begonnen,

1814,

Redaction feiner Italiänischen Reise beginnt: deßgleichen dieneue Ausgabe seiner Werke in zwanzig Bänden bei Cotta, Von Ge-dichten entstehen: KriegSglück; Die Weisen und die Leute; Jahrmarktzu Hünefeld; Auf den Kauf; das Parterre spricht. Schreibt in Ver-bindung mit Riemer das Vorspiel für Halle zum Andenken Reils,Schreibt EpImeniteS' Erwachen, Schema des RochuSsesteS zu Bingen,Ferner entsteht in diesem Jahre ein großer Theil seiner Gedichte desWcstöftlichen DivanS,

1815,

Redaction der Italiänischen Reise und neue Ausgabe der Werkefortgesetzt. Viele Gedichte zum Divan, Das Requiem auf den Todte« Prinzen von Ligne begonnen. Schreibt die Aufsätze: Ueber dasdeutsche Theater, Don Ciccio, und Nachricht von Altdeutschen, inLeipzig entdeckten Kunstschätzen, Schreibt in Verbindung mit Peucerdas Nachspiel zu den Hagestolzen, Erstes Heft von Kunst und Alter-thum vorbereitet, Lied: „Knabe saß ich, Fischerknabe rc."

1816

Redaction der neuen Ausgabe seiner Werke fortgesetzt, Plan zueiner Orientalischen Oper, Gedicht: „Im Namen dessen, der sichselbst erschuf ic," Den ersten Band der Italiänischen Reise abge-schlossen; deßgleichen das erste Heft von Kunst und Alterthum, Theorieder entoptischen Farben begonnen. Schreibt den Aufsatz: Shakspeareals Theaterdichter; so wie das Rochusfest zu Bingen, Die Herausgabeseiner naturwissenschaftlichen Hefte vorbereitet, Gedicht zum Jubiläumder Staatsministers von Votgt, Entwurf einer großen Cantate zumLutherfest, Redaction des zweiten Bandes seiner Italiänischen Reisebegonnen. Den vierten Band von Wahrheit und Dichtung schematifirt.Schreibt die Ballade: „Herein, o du Guter! du Alter, herein rc.";deßgleichen die Lieder: „Zu erfinden, zu beschließen >c, j „So ist derHeld, der mir gefällt rc," und verschiedene Gedichte zum Divan,

1817,

Dar zweite Heft von Kunst und Alterthum abgeschlossen, Kotze-bueS Schutzgeist und dessen Lustspiel: Die Bestohlenen, für die Wei-marische Bühne eingerichtet. Schreibt die Geschichte seines botanischenStudiums; deßgleichen den Aufsatz über seine erste Bekanntschaft mitSchiller, Redigirt da« erste Heft zur Naturwiffenschaft, und das ersteHeft zur Morphologie, Den zweiten Band seiner Italiänischen Reise

beendigt. Schreibt die Aufsätze: Verein deutscher Bildhauer, Anforde-rung an den modernen Bildhauer: über Blüchers Denkmal; Elementeder entoptischen Farben: Vorschlag zur Güte: Meteore des literarische»Himmels; BildungSirieb. Castis redende Thiere; Naivetät uudHumor;Wolkenbtldung, Dichtet die Orphischeu Urwortc, den Irischen Klag-gesang, und die Verse zu Howards Ehrengcdächtniß, Recension desManfred von Byron, Divan fortgesetzt, Aussatz über Leonardo daVincis Abendmahl begonnen,

1818,

Ueber Blumenmalerei; GeisteSepochcn, Leonardo da Vincis Abend-mahl beendigt. Drittes Heft von Kunst und Alterthum, Lied: UmMitternacht, Beschreibung der Philostratischen Gemälde, Schreibtden Aufsatz: Antik und modern; deßgleichen die Note» und Abhand-lungen zum bessern Verständniß des Divan, Viertes Heft von Kunstund Alterthum, Die Theorie der entoptischen Farben fortgesetzt. UeberKlassiker und Romantiker in Italien, Schreibt den großen MaSkenzugzum 18, December bei Anwesenheit der Kaiserin Mutter Maria Feo-dorowna,

18IS,

Die Annalen begonnen: den Divan beendigt, deßgleichen die neueAusgabe seiner Werke in zwanzig Bänden, Theorie der entoptischenFarben fortgesetzt. Schreibt das Gedicht: Die Metamorphose derThiere: deßgleichen Fuchs und Kranich, Arnolds Pfingstmontag be-urtheilt, Zusätze zur Abhandlung vom Zwifchcnknochen,

1820,

Zweites Heft zur Naturwiffenschaft und Morphologie abgeschlossen;deßgleichen das fünfte Heft von Kunst und Alterthum, Ucbersctzt das:Veni crestor Spiritus, Schreibt nachträglich zum Divan die Ge-dichte: „Der ächte Moslem spricht vom Paradiese rc,"; „Heute ste^ich meine Wache rc,", und „Deine Liebe, dein Kuß mich entzückt rc,"Schreibt den Commentar über die Orphischen Urworte, Gedicht:„Zu der Apfelverkäuferin rc,", und St, Nepomucks Vorabend. Schreibtdie Erzählung: Wo ist der Verräther'f Die Theorie der entoptischenFarben beendigt; deßgleichen das sechste Heft von Kunst und Alter-thum, Manzonis Carmagnola beurtheilt, „Den Mann von fünfzigJahren" und „Das nußbraune Mädchen" fortgesetzt, ManiegnaSTriumphzug, Redaction der Wanderjahre, Der Horn, Carl WilhelmNose und andere Aufsätze zur Geologie, Das dritte Heft zur Natur-wissenschaft und zur Morphologie,

1821.

Beendigt die erste Ausgabe der Wanderjahre, desgleichen rassiebente Heft von Kunst und Alterthum, Prolog zur Eröffnung desBerliner Theaters, Gedichte zu seinen Handzeichnungen, Erste Ab-theilung zahmer Linien redigirt. Achtes Heft von Kunst und Alter-thum, Gedichte zu Tischbeins Idyllen, Schreibt Bemerkungen überZauperS Grundzüge einer deutsche» Poetik, Graf Carmagnola nocheinmal. Ueber CalderonS Tochter der Luft, Ueber Knebels Lucrez,DaS Sehen in subjektiver Hinsicht von Purkiuje. Zum vierten Bandevon Wahrheit und Dichtung den Geburtstag Lili« geschrieben. Ver-sucht eine Wiederherstellung des Phasthon des Euripidcs, Die Novelle„Nicht zu weit" begonnen; deßgleichen die Redaction der Campagnein Frankreich, Ueber Martenbad, Commentar zu Tischbeins Idyllen,Gedicht: Der Paria, Howards Ehrengcdächtniß ergänzt. NeuntesHeft von Kunst und Alterthum; viertes zur Naturwiffenschaft undzur Morphologie,

1822,

Die Campagne in Frankreich beendigt, Manzonis Ode aus Na-poleon übersetzt, Vorwort zum deutschen Gil Blas, Abhandlung überdÄlton'S Faulthierc und den fossilen Stier, Viertes Hekt zur Natur-wissenschaft und zur Morphologie abgeschlossen, Johann Kunckel,Mantegnas Triumphzug, zweiter Abschnitt, Bemerkungen über dieGabriele von Johanna Schopenhauer, Ueber Volkspoesie, Neugrie-chische Heldenlieder übersetzt. An den Annalen gearbeitet, JustusMöser, Eine Abhandlung über Meteorologie geschrieben. ZehntesHeft von Kunst und Alterthum, Ueber Toutinameh, Gedicht: AeolS-harfen.

1823,

Die Annalen fortgesetzt, Ueber die tragischen Tetralogien derGrieche», Nachtrag zum Phasthon des EuripideS, Bedeutende För-derniß durch ein geistreiches Wort, Von deutscher Baukunst 1823,Das eilfte Heft von Kunst und Alterthum geschloffen, deßgleichen dasfünfte Heft zur Naturwiffenschaft und zur Morphologie, Gedichte an