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Das sind Bruder, die dort fechtenGrimmen Zweikampf, Wuth entbrannt.Sprich, warum die Bruder rechtenMit dem Schwerte in der Hand?
Gräfin Laura's AugenfunkenZündeten den Brüderstreit;
Beide glühen liebestrunkenFür die adlig holde Maid.
Welchem aber von den BeidenWendet sich ihr Herze zu?
Kein Ergrübeln kann's entscheiden, —Schwert heraus, entscheide du!
Und sie fechten kühn verwegen,
Hieb' auf Hiebe niederkracht's.
Hütet euch, ihr wilden DegenBöses Blendwerk schleicht des Nachts.
Wehe! Wehe! blut'ge Brüder!Wehe! Wehe! blusiges Thal! -Beide Kämpfer stürzen nieder,
Einer in des andern Stahl. —
Viel' Jahrhunderte verwehen,
Viel' Geschlechter deckt das Grab;Traurig von des Berges HöhenSchaut das öde Schloss herab.
Aber Nachts, im Thalesgrunde,Wandelt'« heimlich, wunderbar;
Wenn da kommt die zwölfte Stunde,Kämpfet dort das Brüderpaar.
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