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Franz Dingelstedt's Sämmtliche Werke : Erste Gesammt-Ausgabe in 12 Bänden
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Sternen, die der Steiger in seinem Schacht am Tageeben so hell sähe, als die Menschen hier droben bei Abend,als nahende Fußtritte ihre Stimme unterbrachen.Daist der Vater," ries sie aus und ging dem Kommendenbis an die Gartenthür entgegen. Diese öffnete sich undein alter Mann, so viel ich bei der Dämmerung nocherkennen konnte, in Gesellschaft eines jüngeren trat ein.Jener reichte seiner Tochter mit einem lauten guten Abenddie Hand; dieser küßte das Mädchen derb aus den Mund.Ach, Herr Hase," sagte sie, und fast hörte es sich an,als ob sie über deS Zweiten Ankunft erschrocken gewesenwäre,an Sie habe ich doch den ganzen Nachmittag mitkeinem Sterbenswörtchen gedacht!" Damit machte sie sichaus seinen Armen los und flüsterte, aus mich hinweisend:Mein Gott, lassen Sie mich doch jetzt, Sie sehen jaWohl, daß fremde Menschen dabei sind!"

Es war nun an mir, hervorzutreten. Ich that's underzählte den verwundert aushorchenden Männern eineschnell zusammengefabelte Geschichte von meinem Irre-reiten. Der alte Obersteiger hieß mich hieraus mit offenerBiederkeit willkommen und lud mich ein, mit in die Stubezu treten, während sein Begleiter durch einige Fragen undZweifel noch ziemlich klar an den Tag legte, daß ihmmeine Ankunft und meine Gesellschaft für den Abendgleich unangenehm waren. Als wir in's Haus gingen,hörte ich deutlich, wie er Döreken leise, aber barsch aus-forschte, ob ich schon lange in dem Garten abgestiegen sei,und was wir Zwei die ganze Zeit miteinander angefangenhätten? Genug, um mir das Verhältniß dieses gewissenHerrn Hase zu dem Mädchen darzulegen. Aber warum