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und spurlos verloren wie ich, dachte ich, und riß diekleinen Flügel weiter auf, um die brennenden Schläfeschwindelnd in die Welle der Nacht zu tauchen. WieSargbretter lagen die engen Bergwände vor mir, übermir, und die Tannen streckten ihre spitzen Wipfel schwarzund scharf wie ein Todtenmal in den blaßblauen Himmel.
' „Begraben in dieser Wüste," stöhnte ich in mich hinein,und kalte Schauer schüttelten mein Gebein. Ein Raschelnim Gartenzaune weckte mich; ich glaubte in dem Manne,der sich darüberschwang und aus der Straße fortschlich,Hase zu erkennen. Kam seine Liebe von ihr, oder suchtesein Haß mich? Ich weiß es nicht. Ich fühlte nur,daß auch hier in der Oede die Leidenschaft meine Spurbereits gefunden hatte und verfolgte. Keine Ruhe, nirgends,Eckart, nirgends? Draußen ist sie ja so ganz vollkommen.Kein Laut, bis auf mein treues Thier drüben, das indem unwürdigen Nachtlager mit den Hufen stampft undsich schüttelt.
Unter wirren Gedanken schlief ich ein. Mein letztesBild war kein holdes, kein heiteres. Es gehörte der Ver-gangenheit an.
Eckart, sage mir, wo die wahre und wahrhaftigeLethe stießt?
Dingelstedt's Werke. IV.
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