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selbst unter sie stieg ich hinab, kleidete mich ein in einstrengeres Bußgewand, als es der frömmste Anachoret umseine scheinheiligen Lenden gürtet, begrub mich lebendig.Fünfhundert Fuß unter jener dünnen Kruste, die Euchdie Erde ist, werfe ich die Maulwurfshügel meiner Ge-danken auf, ungestört von Eurem Thun und Lassen, vondem nicht einmal ein leiser Klang zu meinem Ohre dringt,dem Auge der Finsterniß gegenüber, allein.
Es war ein Heller, heiterer Sonntagsmorgen, da ichmich der ewigen Nacht gelobte. Meines Bleibens konntein der bisherigen Weise im Hause des Obersteigers nichtmehr sein, das sah ich selber ein. Hase verfolgte mich,Döreken verbarg sich, der Alte mißtraute. Den Letzterenhatte ich aus seinem sonntäglichen Gang in die Messe be-gleitet und kehrte plaudernd mit ihm heim, während diejungen Leute Arm in Arm vor uns her schlenderten.Ringsum im Felde zogen geputzte Menschen, die von ihrerAndacht heimkehrten, die blitzenden Rosenkränze und Breviereim Sonnenschein spiegelnd. Glocken klangen uns nach, derHimmel lag wolkenleer und breit aus den lichten Bergen,und über uns stürzten die Lerchen, .gesangsmüde, in dieerste grüne Saat zurück. Still ging ich auf schmalemPfade hinter dem Steiger drein, und als wir oben aufdem letzten Rücken waren, als Mariastein mit seinen zer-streuten Hütten unten im Tannicht uns traulich zunickte,da hielt ich den alten Braun plötzlich am Arme festund sagte zu ihm, mit den Fingern auf den Weiler deu-tend: „Meine Heimath, seit heute." Er blickte mich ver-wundert an, und ich fuhr fort: „Wenn Ihr wollt, VaterBraun! Seht, die Menschen haben mir draußen Leid