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und Weh genug gethan, mich lüftet wieder nach denBrüsten meiner großen Mutter, um dran zum Kinde michzu trinken. Nehmt Ihr mich auf in Euren Schacht,gönnt mir eine Freistatt und Arbeit drunten, wie Euremgeringsten Häuer, laßt mich in Eurem Haufe zum zweitenMale geboren werden, und erzieht mich, als mein Vater,zu einem tüchtigen Gesellen Eurer Knappschaft."
Natürlich erfolgte ein erwarteter Widerstand. Braunredete von den Lasten und Entbehrungen feines Lebens,wie ich dem harten Werke nicht gewachsen sei, zu demman von Kindesbeinen an gewöhnt werden müsse, undwie ich bald einen Entschluß bereuen dürste, den nur einejugendliche Verzweiflung augenblicklich hervorgebracht habenmöchte. Ich erwiderte ihm — wehe mir, daß ich es mitWahrheit konnte! — es sei der erste Entschluß meinesLebens und ich nun Mannes genug, ihn durchzusetzen.Seine ferneren Einreden frommten ebensowenig, ich drangheftiger in ihn; endlich sagte der alte Mann, feierlichstehen bleibend und mir tief in das glühende Auge sehend:„Und dann, mein Herr Felix, wer steht mir denn dafür,daß ich in Euch nicht einen Argen in meinen ehrlichenSchacht führe, der mir das böse Wetter und alles mög-liche Ungemach über den Hals zieht? Soll ich mein undder Meinigen Leben auf das Spiel setzen, wenn EureSchuld an Euch und an uns heimgesucht wird? Glaubtmir, junger Mann, die Erde ist ein reines Element, denSchlechten duldet sie nicht in ihren Eingeweiden, sie wirstihn aus, daß er sich mit dem armen Geschmeiß oben ausder Scholle umhertreibe. Wir drunten müssen Alle lau-teren Sinnes und Wandels sein!"