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mir thut!" — „Hoheit sind zu gnädig. Ich kam abernicht, um diese Hiobspost in den Wohnsitz der Freude zubringen; mein unterthänigstes Gesuch an Ew. Hoheit istminder trübseliger Art." — „Nun?" — „Hoheit haben Wohldie Gnade, sich dieser Blume zu entsinnen? Sie warIhnen am Tage Ihres Hoffestes entfallen, aber nicht ver-loren; ich beeile mich, sie Ew. Hoheit zu eigenen gnädigenHänden wieder zu überliefern." — „Schaller! Ich weißnicht ... In der That, Ihr Auftreten, . . . diese ganzeScene ..." — „Zu der Hoheit zwei Zeugen mitzubringengeruhen!" — Der Prinz winkte dem Kammerdiener, sich zuentfernen. Der Adjutant blieb und trat entschlossen einenSchritt näher. „Wenn mein gnädigster Herr mir nichtbefiehlt, zu gehen, so kenne ich meine Stelle am besten,"sagte er, die Hand am Degengriffe. — Schaller bliebruhig, als er sagte: „Ich scheue Ihre Gegenwart nicht,Herr Major! Sie sind ein Mann von Ehre; dieselbekann mir also nur willkommen sein! Sie begreifen, meinPrinz, daß, wie die Sachen stehen, Sie mir eine Erklä-rung schuldig sind ..." — „Wir begreifen nicht, meinHerr, wie Sie sich unterfangen, uns eine solche in solcherGestalt und an diesem Orte abtrotzen zu wollen. EinGriff an jene Klingel, ein Wink, und hundert Hände sindbereit, um den Aufdringlichen und Unverschämten auseinem Hause zu befördern, worin er sich so wenig zu be-nehmen weiß." — „Hoheit, Sie häufen" — „SchweigenSie, gehen Sie! Halten Sie es meiner Rücksicht für IhreFamilie und Ihr gegenwärtiges Leid zu Gute, wenn ichnicht mit Ihnen verfahre, wie ich sollte und könnte.Kommen Sie!"