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thanen gab und geben konnte." — „Im Jahrhundert derConrtvisie, ja; allein hier handelt es sich nicht um eingalantes Spiel, sondern um ein vernichtetes Leben."
Prinz Mctor stand eine Weile nachdenkend und, wiees schien, bewegt am Fenster, den Rücken dem Feindeund dem auf jede Bewegung desselben aufmerksamenDiener zugewandt. Dann drehte er sich zu Schalter um:„Sie reisen?" — „Sobald Hoheit ..." — „Still davon!Wohin?" — „Mein Geheimniß." — „HerrBaron!" — „Ichhabe nicht die Ehre, in Dero Diensten zu stehen, meinPrinz; ich reise, wann und wohin und wie ich will." —„Wann kehren Sie zurück?" — „Hierher niemals." —„Mensch! Und Ihr Haus, Ihre Familie?" — „Lasse ichunter so mächtigem Schutze, daß ..." — „Keinen Hohnin dieser Minute oder bei meinem Worte, ich vergessemich und Sie! Genügt Ihnen mein Versprechen, daß ichIhnen heute über sechs Monate zu **** stehen will?" —„Hoheit!" — „Sie erlauben sich hoffentlich keinen Zweifelan meiner Ehre und an meinem fürstlichen Worte? Ja,ich will Ihnen Genugthuung geben, will zu Ihnen hin-absteigen, weil . . . Genug! Meine Gründe bin ich Ihnennicht schuldig. Nur das: eine Rücksicht aus Sie ist nichtdarunter." — „Und meine Flucht?" — „Ist mein Geheimnißund das meines Adjutanten. Unser Wort, daß Sie un-gefährdet reisen. Und nun, auf Wiedersehen!" Eine stolzeVerbeugung, und er war in der langen Reihe der Ge-mächer entschwunden. Edmund starrte ihm betroffen nach.Des Prinzen Benehmen hatte seinen Eindruck nicht ver-fehlt; ohne seinen Durst nach Rache gekühlt zu haben,mußte er, mit einem Gefühle der Beschämung obendrein.