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sich im Ganzen die Scene, wie sie Dorothea jüngst ge-sehen hatte; des forschenden und ausweichenden Redens,der Verlegenheit und Verstellung wollte kein Ende werden.Braun hatte deß bald satt, wie er in sich murmelte.Gleich anfangs setzte er, trotzig und verletzt, daß es ihnder vornehme Mann nicht heißen wollte, ungeheißen seinsittig gezogenes Barett wieder aus und wandelte — zumersten und letzten Male in seinem Leben in eine diplo-matische Verhandlung verwickelt — unruhig mit denwenig willkommenen Fragern an der Berghütte aufund ab.
Ein plötzlicher Wehruf im Rücken derselben zerrißdas Gespräch. Erschrocken, in einem Sprunge, warBraun in der Kaue, woraus er scholl. Die Stimmeseines Kindes!
Er kam zur rechten Sekunde . . . Dorothea tau-melte entsetzt auf die gähnende Mündung des Schachteszu, ihre Hände schienen das schützende Geländer weg-rütteln, der zarte Leib in gewaltigem Schwünge hinüber-,Hinunterfliegen zu wollen, — da erfaßte sie fein Armnoch an dem grauen, leinenen Hauskleidchen und rafftesie zurück vom Tode, dem sie — ob willenlos, ob vor-sätzlich? — in die offene Nacht entgegenschwankte. Infeiner Umfassung brach sie, bleich und bewußtlos, zu-sammen.
Der Freiherr und Felicia kamen verwundert heranund fragten das erschrockene Kammermädchen nach demGrunde des Auftrittes, den sie nicht begriffen. „Aber,mein Gott," stammelte Nanny halblaut, indem sie dasKind auf den Arm nahm, „wir plauderten mit einander.