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Franz Dingelstedt's Sämmtliche Werke : Erste Gesammt-Ausgabe in 12 Bänden
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Gedanken, schwoll in Hoffnung und Ahnen, schwebte imGedächtniß vergangener Tage.

Wo er bislang umhergeschleudert ward, in welcheSchlupfwinkel er sich barg vor den Späherblicken seinerFreunde, es verschlägt nichts. Er kam nach jahre-langem Irren heim; wenigstens nannte sein Herz denMariaschacht und die dunklen Tannen und seines Mäd-chens lichte Augen mit dem süßen Heimathsnamen.

Seine Stimme zitterte, als er seinerseits nun denWirth mit scheuen Fragen Herzklopfen!) antastete.Wiekommt's doch," sagte er,daß Euer Haus heute so leer ist?Kein Mann vom Bergwerk drüben; und sonst drängtesich's ja hier jeden Abend von Häuern und Knappen."Da kann ich dienen," antwortete finster der Beleidigte.Seit der alte Braun, mein ehrlicher Gevatter, nicht mehrim Amte ist"Um Gotteswillen! Er lebt nichtmehr!?"Doch, aber Gott erbarm' sich eines solchenLebens und verzeihe denen, so es ihm gemacht haben. Erdankte ab, als er sein Mädchen zu Grabe getragen."Felix fiel zusammen und bedeckte sein Gesicht stöhnendmit den Händen. Lange saß er so. Dann zahlte er seineZeche und ging.Ich verwette," sagte der Stadtbarbier,meine Becken gegen ein altes Kaffeeschälchen, daß IhrRecht hattet. Das ist kein Anderer als der Felix." DerWirth sah dem Davongehenden durch die Schiebfensternach.Er geht auf den Kirchweg zu," bekräftigte er.Ja,laus' Du nur, Vagabund! Deinem Richter entläufst Dudoch nicht!"

Wie Felix athemlos an der niederen Mauer stand,welche die Lebendigen von den Todten scheidet, das heißt