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Franz Dingelstedt's Sämmtliche Werke : Erste Gesammt-Ausgabe in 12 Bänden
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mit welchen wir eine Strecke Weges zurückgelegt haben?Wir verlieren sie aus den Augen; sie verschwinden, ver-schallen, versinken.

Ja doch, es ist möglich, ist sogar im hohen Gradewahrscheinlich, daß Excellenz Althanns nach dem Doppel-schlage, welcher sein Haus getroffen, seine Entlassungwer weiß, zum wievielten Male? eingegeben, und daßer sie dieses Mal in den schmeichelhaftesten Ausdrücken,unter gnädigster Anerkennung seiner langjährigen Dienst-leistungen, und mit Verleihung des höchsten Ordens imLande, erhalten hat. Felicia wird, nachdem eine gewisseAnstandsfrist verstrichen, beim Ehegericht eine Scheidungs-klage wegen Löslicher Verlassung anstrengen, ihren Proceßgewinnen und, wiederum nach einer Anstandsfrist, zumdritten Male sich vermählen; dies Mal mit einem gesetzten,will sagen: alten Herrn, der ein reicher Gutsbesitzer underbliches Mitglied der ersten Kammer ist. Von der Stifts-dame erklärt und beweist in gelehrten Ausdrücken einberühmter Irrenarzt, Vorstand der theuersten Privat-Heilanstalt im Nachbarlande, daß sie nach pathologischemGesetze aus der Tobsucht in Stumpfsinn verfallen undnach einem gewissen, aber im Voraus nicht zu bestimmen-den Zeitraume an Gehirnerweichung sterben wird. Denkleinen Victor, eine Doppelwaise, von der traurigstenGattung, da beide Eltern leben, nimmt GroßpapaSchalter zu sich, nicht ohne mit der Mutter sich gütlichabgefunden zu haben durch Aussetzung einer nicht fürst-lichen, sondern millionärhaftigen Leibrente. Der großeVictor, Seine Hoheit der Erbprinz, befindet sich aber-mals auf Reisen; von Zeit zu Zeit bringt das offizielle