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am 16. December 1827 in die drei Jahre früher erbauteFürstengruft feierlich abgeführt. Und doch war Mozartder Priester einer ungleich volksthümlicheren Kunst, alsSchiller, die Zeit seines Ablebens eine verhältnißmäßigviel ruhigere. Wien gegen Weimar eine Weltstadt!
Nein, nein, es gab und es gibt in dieser Richtungkeinen Unterschied zwischen Klein und Groß unter dendeutschen Intelligenz-Metropolen oder Kunstmittelpunkten.Die erhabene Frage: Von oder nicht Von, hoffähig oderunfähig, das Geschnatter der alten kapitolinischen Voll-blutgänse gegen Sturm und Drang des jungen Poeten-geschlechts, der Schreiber- und Kammerjunkerneid überGoethe's mehrjährigen Reiseurlaub „mit vollem Gehalt",oder über Schillers neubackenen Reichsadel, die gesammtemaul- und schlagfertige Fraubasenwirthschast, die mittenunter den unsterblichen Schöpfungen einer neuen Zeitauch sich durch ohnmächtige Dummheit und Bosheit un-sterblich macht, — sie können noch heute und an umfang-reicheren Orten als Jlm-Athen wiedergefunden werden;sie sind nothwendig für sich, aber ihre Verewigung durchAndere und Bessere erscheint um so überflüssiger. Der-gleichen geht, alltäglich wie es ist, mit dem Tage vorüber;es hängt nur am Orte und hat keine Bedeutung, nichteinmal eine charakteristische, weil es so allgemein wiegemein ist; keine Wirkung, da es hinter großen, bleibenden,Welt und Zeit umfassenden Wirkungen vollkommen ver-schwindet. Wo es nun obendrein so schön gesühnt wird,wie in Weimar, da soll der rühmlose Kampf mit allendunklen Wunden und Flecken aus den Gräbern der ge-schiedenen Heroen nicht mehr erneuert werden. Schlimm