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delt. Ich vergesse nicht so bald aus seine „Eindrücke",die unserem Schulz sogar seine Komik abstritten. Meinguter, alter Scholz! Wären um seinen Tod so vielThränen geweint worden, wie Lei seinen Lebzeiten Thränenüber ihn gelacht worden sind, Zo läg' er im Wasser, nichtin der Erde drinnen. Das im Vorbeigehen. Aber daßauch der Zauberer nicht mehr über Wien, über Wien inBeziehung zu Rom, zu bringen weiß, als eine Vorstellungim Burgtheater, die recht artig ist, aber nicht zur Sachegehört, eine Vorstellung bei Metternich, unwahrscheinlichbis zur Unmöglichkeit, eine Vorstellung bei Zickeles undCompagnie, wiederum recht artig, aber wiederum zur Sachenicht gehörig — das ist eine poetische Ungerechtigkeit, andie wir freilich, wie an so manche unpoetische, vom Reichaus schon gewöhnt sein könnten. Wir wollen annehmen,der Zauber von Rom habe unsern Dichter blind gemachtfür den Zauber von Wien. Und schau'n Sie nur, wieprächtig der just sich aufthut!"
So war es, prächtig in der That, prächtig über jedeBeschreibung. Ueber die lange Taborbrücke donnerte unserZug. Zur Rechten Kalenberg, Leopoldiberg, aus dunklemWald und Wein heraus dem Ankömmling heiter herab-nickend. Links die Auen des Praters, ein grünes Meervoll Sang und Klang; als Wimpel flatterten die buntenFähnlein der Schenken drin, als Segel Weiße Sonntags-kleider und Uniformen. Unter uns der breite, rasche,kaiserliche Strom; hier und da in den Weiden am Uferein Hirtenfeuer und zerstreute Lustlager taufender Spazier-gänger. Vor uns — Wien, das verwandelte, verjüngteWien; Stadt und Vorstädte, seit die starre, steinerne