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Franz Dingelstedt's Sämmtliche Werke : Erste Gesammt-Ausgabe in 12 Bänden
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bekannt vor. Richtig: sie gehörte dem Chef des Hauses,dem wir unsere Wolle gewöhnlich verkauften, an das auchich diesmal gewiesen war. Ich hatte ihn in der Stadtöfters gesehen und gehört, da ich die Reise schon ein paarMal mitgemacht. Er erzählte, er sei unterwegs, um dieWolle meines Barons abzufangen, die heute Abend, demAvis-Briefe zufolge, eintreffen müßte. ,Jch bin demAlten/ lachte er, ,so weit entgegen gefahren, weil er vondem unvermutheten Aufschlag der Preise auf unseremWollmarkt nichts wissen kann. Heute ist der Stein mitelf Thaler bezahlt worden, morgen kann er zwölf, auchdreizehn kosten. Die russische Regierung macht ungeheureBestellungen; es heißt, daß sie zum Kriege rüsten. Wennich die Wolle hier erwische und um den vorjährigen Preisabschließe, mache ich ein feines Geschäft/ Dies hörenund spornstreichs zurückrennen, war bei mir eins. Ichsetzte mich auf den ersten Wagen und in einer halbenStunde hielt mein Wagen vor dem Ausspannhause, woBrod gefüttert werden sollte. Der Hausknecht hatte dieKrippe noch nicht aufgestellt, so fuhr der wegelagerndeStadtherr aus seinem Hinterhalt heraus, aus mich los..Guten Tag, Hans Hinnerk.' ,Guten Tag auch, Herr/ ,Wo steckt Dein Baron?' ,Jm Bett, Herr, schwerkrank/ ,Und der Herr Inspektor?' ,Zu Haus, beider Heuernte.' .Verflucht!'.. . Daß ich's kurz mache,Roland. Nun ging der Schacher an. Der Kaufmannwollte den Großknecht breit schlagen, bot erst den vor-jährigen Preis, dann einen, zuletzt anderthalb Thaler perStein drüber. Hans Heinrich wehrte sich seiner Hautund Wolle. -Herr,' sagte er, ,achter'm Berge wohnen auch