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machen will, Unrecht als mein Knecht, dem ich befohlenhatte, zum vorjährigen Preis abzugeben. Dasselbe wardem Korrespondenten in der Stadt gemeldet worden, beidem ich nun wie ein wortbrüchiger Speculant dastehe.Dein Profit, Hans Heinrich, wandert morgen in dieStadt zurück. Ich bin kein Kaufmann, sondern ein Edel-mann. Meine Ehre über alles? — Ich kratzte michhinter den Ohren und wollte mit einem trübseligen Blickauf den verlorenen Gewinn hinausschleichen. Mein Herrrief mich zurück. ,Hans Heinrich / sagte er, .ich bin Dirnicht böse. Du mußt es auch mir nicht sein. Jedemseine Weise. Dein Kunststück im Krug mag für DeinMeisterstück gelten. Du bist ein geborener Kaufmann,mein Junge, kein Bauer. Ich weiß. Du borgst denMägden und Knechten auf hohe Zinsen. Deine Haber-rechnungen in Kreide an der Stallthüre sind sauberer undebenso sicher, als dem Jnspector seine Bücher. Du be-sitzest alle guten und alle schlechten Eigenschaften eineskünftigen Millionärs. Geh' in die Stadt und werde einMillionär, Hans Hinnerk?
„Ich that, wie mein Herr mir befohlen. Am nächstenVierteljahr, Michaelis, verließ ich das Rittergut, kam,mit zwei Louisd'ors, in der Tasche jenes grauen Cami-sols eingenäht, in diese Stadt und brachte es darinbinnen vierzig Jahren — aber welche Jahre, Roland! —vom letzten Abläder in dem Material- und Farbwaaren-Geschäft von Peter Niemeier und Söhne zu dem Herrndieses Comptoirs, des Hauses und der Firma Hans Hein-rich Krafft." —