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Franz Dingelstedt's Sämmtliche Werke : Erste Gesammt-Ausgabe in 12 Bänden
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Lebens dasjenige eines von der Strömung fortgerissenenLeander erhalten hatte. Seine Meldung, so dringend siewar, machte er ohne Hast, gemessen und kalt, etwa wieein Steuermann dem Schiffscapitän anzeigt, daß ein be-denklicher Wind aufspringt.Herr Principal," sagte er,das Volk hat die Schranken und den einen Flügel derThorfahrt eingebrochen, sie stürmen das Comptoir."Wer zerbricht, bezahlt'," scherzte Herr Krafft;wirwerden ihnen die Zeche ankreiden."Die Schutzmann-schaft reicht nicht aus; sie hat um Militär auf die Haupt-wache geschickt."Ist recht, Hehboldt. Kein Unglückvorgefallen, Arm- oder Beinbruch?"Nicht, daß ichwüßte."Schade für Meyer Hirsch; er würde in derosficiellen Morgenzeitung prächtig gegen die Ausschrei-tungen der Speculationswuth gedonnert haben. Auchkeine Verwundung durch die Schutzmänner?"Bisjetzt keine."Schade für Hirsch Meyer. Das oppo-sitionelle Abendblatt verliert eine kostbare Gelegenheit,über die Rohheit der Soldateska zu weinen. Jedenfallssollen die beiden Organe fortfahren, eines für uns, dasandere gegen uns zu schreiben. Halten Sie Hirsch Meyerund Meyer Hirsch in Athem."Sehr Wohl, HerrPrincipal."Jedem widmen Sie eine verbindliche Zeile,des Inhalts, wir hätten uns erlaubt, für ihn einigeActieu zu zeichnen, um sie zum geeigneten Zeitpunkt zuverkaufen und ihm die Differenz baar zu schicken."Soll geschehen, Herr Principal."Unsere Südwest-bahn geht also gut, Heyboldt?"Mit Dampf, HerrPrincipal." Der ernsthafte Mann lächelte über seinenverwegenen Spaß, und Herr Krafft lächelte verbindlich