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„und die Welt mußte wenigstens zugestehen, daß sie es ganz„Werth war, der Gegenstand einer so leidenschastlichen und so„unüberwindlichen Liebe zu sein. Groß und schlank ge-wachsen, mit der Gestalt einer viano olmsgorosso, und zu-gleich schön und blond wie eine Venus, war sie eben so„reizend, so unschuldig und so liebenswürdig, als sie schön„war. Der Prinz wollte es mit Gewalt durchsetzen, von„seiner Gemahlin geschieden zu werden, um ihr seine Hand„anzubieten, und die höchste Autorität selbst ward gezwungen„in dieser Sache einzuschreiten. So gelang es denn zuletzt,„aber mit welcher Mühe und nach welchen Kämpfen, durch„die geheimen Wege, welche nur die entschlossenste Thätigkeit„und die rücksichtsloseste Politik sich nicht scheut einzuschlagen,„dem Unglücklichen seine Geliebte zu entreißen! — Ja, es„gelang Fräulein von Pannewitz selbst, durch einen Sturm„von Vorstellungen und Ermahnungen so zu ängstigen und„zu überwältigen, ihre hochherzige Natur so mitsortzureißen,„daß sie es war, die sich freiwillig opferte, und dies mit einer„Tapferkeit und Selbstverleugnung, die edel empfindende„Seelen verstehen und bewundern werden. Um dem Prinzen„jede fernere Hoffnung unmöglich zu machen, faßte sie plötz-lich und zur allgemeinen üeberraschung den Entschluß, sich
„zu vermählen. Von dem Tage ihrer Verheirathung an
„lebte sie so still und von der Welt zurückgezogen als nur„möglich. Sanft und liebenswürdig wie immer schien sie„einzig noch mit der Erziehung ihrer Kinder beschäftigt. Ge-wiß war auch sie von dem Verdienst und der Herzensgute„des Prinzen und von seiner jahrelangen treuen Liebe gerührt„worden, und dennoch entsagte sie ihm und machte durch„ihre Vermählung selbst jede fernere Annäherung seinerseits„für immer unmöglich. Sie that dies mit einer solchen