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„Die Prinzessin Amalie hat ihn treu gepflegt und keinen„Augenblick verlassen. Ich glaube, auch der König wird sehr„frappirt und ergriffen von der Todesnachricht sein; denn„gleich nach dem ersten Brief, den ihm die Prinzessin aus„Oranienburg schrieb, um ihm die Krankheit des Prinzen zu„melden, dankt er ihr in seiner Antwort auf das Lebhafteste,„daß sie zu dem Kranken geeilt sei, um für ihn Sorge zu„tragen und wiederholt ihr mehrere Male, daß er jede, auch„die geringste Mühe und Sorgfalt, welche sie diesem beweise,„und Alles, was sie für ihn thue, betrachten werde, als hätte„sie es ihm selbst gethan. Er beschwört sie um Alles in der„Welt, den Prinzen keinen Moment zu verlassen und nichts„zu versäumen, was in ihren Kräften stehe, um das Leben„eines Bruders zu erhalten, das ihm so unendlich theuer sei.„Er fügt hinzu: „„Obgleich der Zustand des Kranken sehr„ernst scheint, sehe ich dennoch meine ganze Hoffnung auf„seine Jugend und seine starke Natur."" Auch schließt er mit„der Bitte, demselben in seinem Namen tausend Zärtliches:„inillo tonckrossW, zu sagen und ihm, dem König, so oft als„nur möglich Nachricht von dessen Befinden zu geben.
„Du siehst", sagt die Briefstellerin am Schluß, „wenn der„Himmel es anders gefügt hätte, so wäre diese Krankheit„vielleicht der Anlaß zu einer bleibenden Aussöhnung zwischen„Leiden Brüdern geworden. Aber der Gram und die Ver-zweiflung des unglücklichen Prinzen haben ihn getödtet, sie„allein haben jede Hoffnung, ihn zu erhalten, vereitelt."
Diese Todesbotschaft erst sprach das letzte Wort in derGeschichte jener traurigen und unglücklichen Jugendliebe. —