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konnte mehr durch die genaue Kenntniß aller Sitten undPflichten, aller äußeren Formen und Traditionen des König-lichen Hofes, und zugleich durch ihre seltenen Herzenseigen-fchasten das unbedingte Vertrauen des Königs rechtfertigen,als Frau von Voss? — Noch in der Trauer um ihrenMann und mit Geschäften zur Regelung der Vermögens-verhältnifse und der Neueinrichtung der Administration derGüter überhäuft, lehnte Frau von Voss zwar anfangs dieBerufung des Königs auf das Entschiedenste ab; FriedrichWilhelm II. jedoch ließ sich nicht abweisen, er verfolgte seinenWillen der verwittweten Obersthofmeisterin gegenüber miteiner Art huldvollen Eigensinnes, redete ihr zu, entkräfteteihre Gegengründe, und nach längerem Hin- und Herschreibenbestimmte er sie endlich doch, sich seinem Wunsche zu fügenund die in Rede stehende Stellung anzunehmen. Ein Briefdes Königs, der sich noch vorfindet behandelt diese Sache alseine nunmehr abgeschlossene. Er datirt denselben aus demHauptquartier Türkheim vom 6. August 1793:
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