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und liebenswürdig. Nach 6 Uhr ging ich zu den Damender verewigten Königin; sie ward von den Kammerherrenbis auf den Trauer-Wagen getragen in einem schwarzenSammt-Sarge mit silbernen Griffen; so wurde sie ohnePomp nach dem Dom gebracht. Die Damen, die Herrenund der ganze Hof folgten und ebenso die Damen, die früherbei ihr gewesen waren, aber Alles ganz in der Stille. Renßals Hosmarschall stieg mit dem Sarg in die Gruft hinab.
30. Januar.
Der König war heute Morgen hier, ich sah ihn, ersieht sehr übel aus. Er bot Schönhausen unseren Herr-schaften an, aber sie wollten es nicht annehmen. Ich hörte,er habe es dann der Prinzessin Heinrich angeboten; aber fürsie ist ein Etablissement dort zu kostspielig und auch sielehnte es ab.
1. Februar.
Der Kronprinz erhielt das Vermächtniß, das die Königin-Wittwe für ihn bestimmt hatte und das aus Gemäldenbestand.
5. Februar.
Der Minister Buch kam, um die Diamanten der ver-ewigten Königin-Mutter im Namen des Königs der Kron-prinzessin zu ihrem Gebrauch zu übergeben.
11. Februar.
Wir aßen zu Mittag mit der Kronprinzessin, der Prinzaß beim König. Abends war großes Souper beim König;ich spielte mit dem König, und alle Fürstlichkeiten warenauch da.
12. Februar.
Fest beim König, das bis spät dauerte.
13. Februar.
Heute war der Hochzeitstag der Prinzessin Auguste und