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das nicht mehr aufhörte, bis wir im Palais ausstiegen.Diese Stadt scheint ganz furchtbar stark bevölkert. Vor denThoren kamen die Söhne und Töchter der Krauter, d. h.der Gemüsegärtner, die meilenweit um dieselbe alles Landinne haben, in ihrer sehr reichen Tracht, streuten Blumenund überreichten der Königin ein wunderhübsches Gedicht,im dortigen Volksdialekt geschrieben und hergesagt. Vordem Königlichen Schloß waren alle Vornehmen und alleBehörden zum Empfang versammelt, Graf Maltzahn hatteden Dienst als Kammer-Herr. Die Königin nahm nur einbischen Suppe und wartete mit dem Diner auf den König,der erst um sieben Uhr kam. Abends war großes Fest derKaufmannschaft im Zwinger-Saal, wo eine wahrhafte Un-masse von Menschen versammelt war. Die Kaufmann-schaft machte der Königin eine wundervolle Cassette zumGeschenk; darin lag ein vollständiges, wirklich prachtvollesKinderzeug, mehrere Stücke einer feenhaft feinen, schönenLeinewand, ein reizendes Wiegenband und ein Kunstwerk voneiner Kinderklapper von Silber mit kleinen Medaillen be-hängen und an einer goldenen Kette befestigt.
24. Juni.
Grandissimes Diner von Herren und Damen, nachTische Cour, Abends Ball und eine Illumination, wie mannoch nie eine gesehen hat; auch in dem Garten des FürstenHohenlohe, in dem wir bis zehn Uhr blieben, war es tages-hell, dann war Souper im Palais; das ganze Fest warüber alle Beschreibung glänzend und prachtvoll.
25. Juni.
Wiederum ein sehr großes Diner mit Damen. AmMorgen besuchte ich den Fürstbischof, Abends war großer