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2V. Oktober.
Ein Courier, der zur Königin nach Stettin sollte, sagtemir, er bringe ihr die Weisung, daß sie nach Küstrin weitermüsse, wo der arme König bereits eingetroffen sei; sonsthatte er keine Nachrichten. Ich fuhr durch Garz nachStettin; die Königin war schon fort mit der Viereck undHerrn v. Buch in einem offenen kleinen Wagen. Ich fandkeine Nachricht von ihr, als die, daß ich direkt nach Danzigzu den Kindern gehen solle.
21. Oktober.
Mit der jüngern Viereck weiter nach Danzig. Furcht-bare Wege, große Schwierigkeiten, um vorwärts zu kommenund Pferde zu erlangen.
25. Oktober.
Endlich mit vielen Aufenthalten in Danzig angelangt;Prinz und Prinzessin Solms und die Königlichen Kindersind hier, aber gar keine Nachrichten von den Majestäten;man glaubt, daß sie noch in Küstrin sind.
27. Oktober.
Eine Stafette der Königin erhalten, welche sagt, daßsie nicht wisse, wann sie von Küstrin abreisen werde, —der Marschall und der Prinz von Oranien seien gefangen;der Graf Goltz habe sechs uns genommene Fahnen zurück-erkämpft, die unter Bedeckung weggeschickt werden sollten.Das ist eine kleine Freude, aber im klebrigen bin ich festüberzeugt, daß Alles für uns verloren ist.
28. Oktober.
Ich sah einen Bries von Massow, der sagt, daß dieFranzosen am 24. in Berlin eingerückt sind, aber bis jetztOrdnung halten. Auch der Minister Graf Hardenberg kam