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8. November.
Um acht Uhr weiter; zu Mittag in Braunsberg, zurNacht in H.
9. November.
Mittags zwölf Uhr in Königsberg, wo wir im Schloßabstiegen. Man weiß und hört hier von gar nichts. Alleshofft auf Rußland, aber nichts ist sicher; die umlaufendenNachrichten sind nur leere Gerüchte. Unsere Koffer sindendlich da und endlich auch meine Kammerfrauen, die Gottweiß wo waren.
Napoleon ist in Sanssouci.
10. November.
Ein Feldjäger kam aus Graudenz. Alle sind Gottlobgesund und der König ist noch immer ganz ruhig. Es istwunderbar. Ich erhielt auch einen Brief von Buch, dersehr traurig schreibt. Sein Bruder ist verwundet, Pourtaläsund Pannewitz sind todt, das Regiment Gendarmen rückteohne Waffen als Gefangene in Berlin ein. Graf Schmettauist feinen Wunden erlegen, ach, welches Unglück, welcherJammer! — Napoleon soll in Charlottenburg einen Briefgefunden haben, den die Königin dort gelassen oder der, wieman sagt, hinter ein Sophakissen geglitten und unbemerktdort verborgen geblieben war und dieser Bries hat ihn ganzwüthend gemacht! —
11. November.
Die Königlichen Kinder sind etwas wohler. Man sagt,die Russen nähern sich. Fürst Souboff ist hier durchgereist,um nach Petersburg zurück zu gehen.
12. November.
Ich hatte einen Bries der Viereck aus Graudenz, Allesist dort unverändert. Ich schrieb an den Kaiser Alexander.