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11. December.
Die Königin ist sehr leidend. Sie hatte starkes Fieber,stand aber dennoch auf und aß mit der Prinzessin Wilhelm.Der König aß mit uns Anderen und alle Vornehmsten derBehörden und des Adels waren zu Tisch befohlen. DerKönig hielt eine sehr gute Anrede an sie. Der Prinz vonCoburg kam an und gegen Abend auch Prinz Heinrich. AlleBruder des Königs haben Inspectionen bekommen um siezu beschäftigen.
12. December.
Die Königin war die Nacht recht krank und konntenicht ausstehen. Der Kleine so leidlich. Zu Tische GeneralKorff, Kalkreuth, der Commandant Kleist, Gras Dohnaund Lindenau.
Es kam die Nachricht, daß die Franzosen mit 15,000Mann bei Thorn stehen, und man fürchtet, Bennigsen hateinen schlimmen Fehler gemacht. So ist es mit dem Ver-trauen aus Menschenhülfe, Gott allein kann uns helfen undsonst Keiner! —
13. December.
Die Königin ist noch sehr leidend, immerfort Fieberund heftige Kopfschmerzen. Sie stand auf, aber konnte esnicht aushalten und mußte sich bald wieder legen. DieUnruhe der Kinder, die dicht neben ihr wohnen und denganzen Tag lärmen, kann ihr nicht gut sein; aber sie willsich nicht von ihnen trennen. Zu Tisch hatten wir denHerzog von Holstein, die Solms und wie immer den Com-mandanten, die Adjutanten, Graf Dönhoff und Brunowskh.
14. December.
Zu Tische kamen die Prinzeß Wilhelm, Holstein, Kno-belsdvrs, Voss, Schroetter und Lord Grove.