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uns Alle! — Zu Tisch hatten wir die Wilhelms, Solms,Radziwill's und alle Generäle; Schroetter, Korff und Schliessenund auch Calnein ihm zu Ehren.
Man fürchtet für Lestocq: er hat nur wenig Truppenund die Feinde sollen ihn angegriffen haben. Der Königist sehr besorgt, die arme Königin ist es auch, was sie sehrangreift und ihr schadet.
2. Januar.
Die Königin etwas besser. Sehr unerfreuliche Nach-richten; General Lestocq hat viel Leute verloren und sichzurückziehen müssen.
Die Königlichen Kinder reisen morgen nach Memel undwir gehen nach, sobald es irgend geht. Die Engländer, diehier sind, gehen auch hin.
3. Januar.
Ich hatte viel Nöthe und Sorgen wegen unserer Ab-reise. Der Packwagen wurde fortgeschickt. Keine neuerenNachrichten von Lestocq. Man sagt, die Russen seien vonden Franzosen umstellt und eingeschlossen; Alles jammert;ich kann mich nicht fürchten.
Die Königlichen Kinder sind abgereist, meine armenOhren ruhen sich ein Bischen aus von dem Spektakel, undnur die beiden Kleinsten bleiben bei uns.
4. Januar.
Furchtbarstes Wetter. Unser Packwagen ist gestern überTilsit nach Memel abgegangen. Die Engländer und dieWilhelm's sind auch fort. Ich frug den König, ob ich auchfort müsse, er sagte ja, aber erst morgen. Man will auchdie Königin durchaus fortbringen, wenn es nur irgend sein