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zm und allen Offizieren. Zu Tische wurde an zwei großenTafeln gespeist, die Württembergerin, Coburg, die Russinnen,die Minister und Generale, Alles war da. Nach Tisch wur-den fünf Damen des Bataillons vorgestellt. Ich hatte zumGeschenk für die Königin aus Petersburg durch die GräfinGrote mir den berühmten Mecca-Balsam kommen lassen undein Paar sehr hübsche Ohrringe von Iapi8 larull. Abendswar großer Thee; man spielte Commers. Die Stadt warilluminirt.
11. März.
Mein alter Geburtstag, den Gottes Wille mich nocheinmal erleben läßt, es ist der 78. Gott wolle mir dieKraft geben, alle Trübsal willig und geduldig zu ertragenund vor Allem mir die Gnade geben, mich allezeit daranzu erinnern, wie nahe mir mein Ende ist und täglich näherkommt, und daß, so lange ich noch hienieden in dieser Weltbin, ich trachte, allen Menschen recht nützlich und hülfreichzu sein! — Die Majestäten gaben ein Dejeuner bei mir, zudem alle Welt eingeladen war. Ich erhielt eine Menge Ge-schenke und Aufmerksamkeiten aller Art. Es waren vieleMenschen zum Diner und zum Thee mir zu Ehren, undman überschüttete mich mit Gnade und Güte.
12. März.
Geburtstag der Gräfin Moltke; ich schenkte ihr eineschwarze Spitzen-Garnitur. Die Herzogin von Württembergist eine liebenswürdige Frau und ihre Dame. Frau vonBusfy, ist es ebenfalls sehr.
18. März.
Fürst Trubetzkoi kam aus Petersburg an und versichertemir, der gute, geliebte Kaiser werde binnen Kurzem kommen
Am Preußischen Hofe. 2. Aufs. 19