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großer Bewegung aus, aber wie immer, ganz ohne jedeBitterkeit. Der König kam später auch und beklagte sichüber Hardenberg; ich vertheidigte ihn, was den König jedochnur noch mehr erregte. Hufeland war dabei, aber schwieg.
18. Juni.
Immer noch ohne nähere Nachrichten vom Heer. ZuTisch kam Rüchel; er ist so vehement, daß man ihm nichtsorgfältig genug aus dem Wege gehen kann. Die Maje-stäten kamen am Morgen zu mir. Auch die Engländer ka-men und ebenfalls Buch, der immer treu zu mir hält. ZuTisch hatten wir eine Menge Osficiere, die gefangen gewesen,und ausgewechselt worden waren: Oppen, Witzleben, OberstHork und Orgow. Die armen Russen, welche krank undverwundet in Königsberg zurückgeblieben waren, kamen auchan; wir gingen, um sie ausschiffen zu sehen. Ihr Anblickging mir durch's Herz. Brinkmann, der Gesandte des Kö-nigs von Schweden, hatte eine Audienz. Der Prinz Wil-helm, Prinz Heinrich und General Lestocq kamen Abendsauch an.
19. Juni.
Endlich Nachrichten vom Kaiser, der sehr unzufriedenmit Bennigsen ist. Er geht nach Szawadoff in Russisch-Litthauen, wo der König morgen auch hin will, um ihnzu sehen, aber ganz empört darüber ist, daß die Zusammen-kunft statt in Preußen, in Polen sein soll. Die Majestätenund eine Masse Menschen waren den Morgen über bei mir.Heurici kam von der Armee; auch er ist sehr unzufriedenmit Bennigsen.
Ich erhielt einen Brief von Wilson, der ebenfalls wü-thend über ihn ist, aber dieser Bries ist noch vor den letztenFehlern des Generals geschrieben.