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Wochen in Königsberg halten; nach Berlin brauche sie des-halb gar nicht zu gehen, das sei nicht nöthig.
Er ist ein gewissenloser Bösewicht. Ach, und dieseGeißel; dieser niederträchtige Mensch dars uns sür und sürunterdrücken und quälen! —
16. December.
Immer dieselben trostlosen und qualvollen Zustände.Man schreibt mir, daß Napoleon sich scheiden läßt, daß Jo-sephine Kaiserin von Italien wird und er die GroßfürstinCatherine heirathen will; ich glaube es nicht.
1. Januar 1808.
Die Vorsehung hat es also gewollt, daß ich auch nochdies Jahr erleben und alles Unglück überstehen und über-dauern sollte, das mich getroffen hat, auch noch dies Letzteund Schwerste, das über uns gekommen ist und unter demkein Anderer so leidet, als meine armen unglücklichen Ma-jestäten! — Die Hälfte ihres Reiches haben sie verlorenund wo bleibt eine Hoffnung, die besetzten Provinzen undvor Allem die Hauptstadt von diesem Feinde je wieder ge-räumt zu sehen? — Aus Ostpreußen wenigstens sind dieunseligen Franzosen nun fort, nur noch ein kleines Corpshaben sie in Marienburg stehen lassen. Sobald es irgendmöglich ist gehen wir nach Königsberg, und Gott wollemeiner armen Königin dort eine leichte Stunde schenken undihr beistehen! —
Rückblick auf mein Leben.
Memel, im Januar 1808.
Diejenige, welche hier ein Wort der Erinnerung unddes Rückblickes auf ihr vergangenes Leben aufzeichnet, ist