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ihr letzter Athemzug entfloh, — wie rührend sagte sie: „ichsterbe — ach Jesus — mach' es leicht!" — Ihr Gebet warderhört! —
Mein Gott, wie sind Deine Wege geheimnißvoll undunerforschlich, — wie ringt der Glaube mit dem Schmerz,um auch in Augenblicken, wie jene, es fest zu halten, daßAlles, was du thust, Gnade und Barmherzigkeit ist! —Wie oft, wenn ich allein bin, weine ich um die geliebteKönigin heiße Thränen! Wenn ich zurückdenke, was sieihrem Gemahl, was sie ihren Kindern, was sie ihren Freun-den war, — wie ganz Güte und Huld sie für mich war,mehr wie ich es sagen kann, — wie ihr größtes Glück darinbestand. Andere zu erfreuen, Andern zu helfen, und aufwelch' unvergleichliche Weise sie das that, — immer undüberall, so viel sie nur vermochte, und wie untröstlich siewar, wenn eine Unmöglichkeit ihr entgegen trat und sie nureinmal ihrem edlen Gefühl nicht folgen konnte! —"
Ein anderes Blatt, vom Herbst 1812 datirt, spricht zumersten Mal vom Druck des zunehmenden Alters und seinerLeiden.
„Der geliebte König und die Königlichen Kinder, Alleüberhäufen mich mit Güte, aber der Verlust meiner Königinhat doch allem Glück in meinem Herzen ein Ende gemacht!Meine Gesundheit hat feit jenen Tagen des Grams sehr ge-litten und ich fühle mein Alter. Aber ich will nicht dar-über klagen, ich stelle es Dem anheim, dem barmherzigenGott, der mich bis hierher geführt hat! — Seit unseremUnglück hat sich in unserem Leben wenig geändert; denSommer über ist der König in Charlottenburg, kommendund gehend; wenn meine Gesundheit es nur irgend erlaubt,