der Bevölkerung rcl 19
halb Fahr zur Auswanderung erlaudekwMe? so glaubeich nicht, daß einer sich mit Billigkeit über eine solcheAnstalt beklagen könne. . '
Man denke nicht, daß diese Einrkchtnstg die unsremLeute- nur aus einem Kirchspiele ins andre , oder ebenÜber die Gränze, wv sie -vielleicht noch-gefährlichere Äierbe »Verven würden, treiben möge. Ein benachbartes Kirch-spiel wird denjenigen nicht aufnehmen, der auf solche Artaus einem andern verwiesen worden; und es ist zu hof-fen, daß auch in andern Länden» eben dergleichen Anstal-ten getroffen werden würden , sobald Mstnur den gutenErfolg davon einsehen wMe. jDA schemetMir westißrstens »»»»endlich besser zu se»)ü/-als"unfre-'je§M Einrichstlung, wo der gefährlichste Mensch, rbemi cr-gleich alleirdäM bekannt ist, nkchr astde'rs als 'öurch^Nireip förmli-chen , weitlänftigen »,'nd kostbaren CriininÄproseß ver-tanuik rverdeii kam». ' j
überhaupt »vird beii^inekrnnehmelrdett Bevölkerungeine weit genauere Gesetzgebung md Ane ungesäumteHandhabung der'Gerechtigkeit erfordert. Keine Arbeithat so-Natürliche ReizuNgel» und Anlockungen für Den nstrverdorbenen Menschen als der Ackerbau;- fie erfordert ei-nen Fleiß, der sich selbst belohnt, und sich-durch sich selbsterhält. Vieles wächst dem Ackerbaner'ohne Arbeit zu^die Abwechselung der JahtMiten unke»MHt die schwere-re Arbelr-durch leichtere',' und sie geht mehrentheils ihren^äng fort, ohne äußerlichen Zwang - besonders wo dABodelljergiebig und alles nicht zu genau gemessen ist.GaUzaiiöeW''verhält es-sich mit der gemeinen Handar-beit, Denn von Kuüstai'beiLen ist die Rede sticht, und den-jenigen >- so davon leben Weist Hier-ist weit mehr An-strengung nöthig, die Arbeit belohnt sich nicht so wie jene,es wächst dein' Handarbeiter nichts zu, Und einer muß dieMinuten beym Sptnstkade in Acht nehmen, der sich da-von erhalten will. Zu einem so geitzigen Fleiße find
B » nicht