einheimischer Wollenfabrikm. 14^
setzen ? Was würden Sie dagegen einwenden können,wenn man zur Beförderung diefts Plans auf jede Elleauswättigen Tuchs rc. eine Auflage, von 6 mgr. machte?
-Ich will noch weiter gehen, und.Ihnen auch den Vor-warf benehmen, welchen Ihnen der Haß, gegen neue Auf-lagen eingeben, könnte. Die Kasse, worinn dieselbe ge-sammelt wird., soll lediglich zu einer Prämienkasse die-nen. Es soll daraus jeder Kaufmann, der i o StückLuchs von einer einheimischen Fabrik absetzt, 20 Tha-ler; der.20 Stücke absetzt, 50 Thaler und so fernereine Belohnung.im steigenden Verhältniß empfangendemden Vortheil des Kaufmanns, der zugleich allein das.Recht haben soll, Ellemveise zu verkaufen,. mit dem Vor-theile des einheimische» Fabrikanten zu verbinden. Wer-den Sie dann nicht patriotischer denken ?
Das. erheblichste was ich von Ihnen,erwarte, wirdvermuthlich dahin abgehen: daß dergleichen Einrichtun-gen, wenn sie auf dem Papiere noch . so.einleuchtend.wa-ren, in der Erfüllung nur zu Chikanem und Plackerehenwürden; daß Verordnungen dieser Art einem Spinnge-webe glichen, worinn die Mücken sich fiengen und dieWespen große Löcher rissen; und daß zu deren Aufrecht?crhaltung eine gewisse Tyrannei) geduldet werden müßte;die auf der andern Seite den. Einwohnern das Land nurzuwider machte- und solchergestalt! mehr iSchadeu alsVortheil, brächte. Sie werden fenter sagen, die zu An-fang dieses Jahrs vorgenommene Zahlung der hiesigenEinwohner beweise, Laß hier im Stifte auf jeder Qlia-dratmeile- alle Städte, ausgeschlossen, noch über vier-tausend Menschen lebten, daß dieses die stärkste Bevöl-kerung sey, die .man in Europa.kenne, und Laß, mandiese blos der Freyheit zu danken habe , mit welcher einjeder auf dem Lande leben, handeln und arbeiten könne.
Allein, dieses alles beweiset nur, daß man die Sachemit Anstaube, Glimpf und Geduld, betreibe», und dieMöiersphanr.ll. Theil. K Ein-