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an ihr«, hißigen Freund.
streben, etwas vorzubringen, wobei man das Gezänknicht hören sollte, und alle die verunglückten Mit-tel, Ihnen den Streitpunkt zu verschieben, bemerkthätte»: wahrlich Sie würden eine solche Schiene um.Ihre Seele empfangen haben, die auch der größteNaturfehler derselben nicht hätte zerbkechen sollen.
Und was ward nun am Ende aus dem allen?Ich ließ die Charten eine halbe Stunde früher geben,um den ungeschickten Streiter mit einer Puppe zubeschäfftigen, und Sie verspielten mit glühenden Wan-gen und zankenden Augen eine Zeit, die wir des Ta-ges vorher zu einer weit edlern Ergötzung ausgesuchthqtten. Die Wahrheit aber gewann nichts dabei, undvielleicht schmollen Sie heute und morgen noch imKauf gegen ihren Freund, der doch weiter nichtsthat, als daß er gelassen sagte: ihm käme die Sache,welche Sie blau fänden, etwas grünlich vor, oderschiene ihm ins Grüne zu fallen; und ihn beuchte,man könne sie auch zur Noth für grün ansehen. Sobescheiden war er in dem Vortrage der Zweifel, dieSie so hitzig zu widerlegen suchten.
O l mein lieber würdiger Freund, Sie sind gewißein Mann, dem Niemand seine großen Verdiensteabspricht; man läßt Ihren Einsichten, Ihrem Eiferund Ihrer Redlichkeit bie vollkommenste Gerechtigkeitwiderfahren; man widerspricht Ihnen oft nur, umsich von Ihnen belehren zu lassen, und die starkenGründe zu hören, womit Sie jede Wahrheit in einneues Licht zu setzen wissen; warum wollen Sie allediese großen und edlen Vorzüge durch Ihre aufbrau-sende Hitze verderben? Warum wollen Sie diesemNaturfehler Entschuldigungen bereiten, und sich da-durch des einzigen Mittels berauben, womit er nocheinigermaaßen ge^naßiget werden kann? Von mir
müssen