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.Der Werth der Complimente.
hielt durch das Gepränge, womit er solches aufhob,eine Art von Gewicht, waS mich ordentlich kränkle,und in Beziehung uns verschiedene andre von der Ge-sellschaft, in eine wahre Verlegenheit setzte. Wie istes aber möglich, daß ein Mensch so wenig gesundesGefühl haben, und jede sanfte Manier des Ausdrucks,wodurch man Gefälligkeit, Aufmerksamkeit und Empfia»düng in einer Gesellschaft von F«uiidm zu erweckensucht, auf eine so rauhe Art behandeln könne?
Es ist, wie Sie wissen, meine Gewohnheit, daßich in Gesellschaften entweder den Geringsten, oder den«jenigen, worauf die andern am wenigsten achten, gernzu meiner Unterhaltung erwähle, und' ihm oft, zuseiner eignen Verwunderung, zum allerliebsten Mannemache. Dazu gehört nun mancher Blick der feinstenAufmerksamkeit, manches verbindliche Wort, und auchwohl ein unfreiwilliger Druck der Hand, der so weg-gleitet, ohne daß er förmlich erwiedert werben soll.Wenn man aber alles dieses, was das feinere gesell-schaftliche Leben erfordert, in ein großes Licht setzen,mich wegen jeder Bewegung gleichsam zur Rechenschaftfordern, und alle Schattirmigen, zu besondern Farbenheraus heben wollte, so würde man, ich weiß nichtwas, aus mir machen können.
Bei dem Herrn . . isr es jedoch nicht Mangel vonGefühl, sondern blos die Begierde, in fertigen undwitzigen Antworten zu glänzen, die ihn zu einer solchenUnbesonnenheit verführt. Er weiß wohl, daß ich eineentschlossene Wittwe bin, die keinen Menschen und amallerwenigsten ihn an steh zu ziehen gedenket; er warüberzeugt, daß dasjenige, was ich ihm sagte, blosEutheit und keine aufs Fangen ausgelegte Lockung war raber dem ungeachtet führte ihn das Glück, meinebeste Stütze zu seynj zu einer solchen Schilderung
seiner