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euch. Da ward aus Abend und Morgen der fünfte Tag. Alsnun so weit die Schöpfung vollendet war, tritt die Offen-barung des Dreieinigen immer klarer hervor in dem Worte„uns", denn es heißt (l. Mosis 1, 26): Und Gott sprach:6) Lasset uns Menschen machen, ein Bild, das uns gleich sei,die da herrschen über die Fische im Meer, und über die Vögelunter dem Himmel, und über das Vieh, und über die ganze Erde.
Was ist doch der Mensch! Ein Abbild Gottes, in derHerrschaft über die Erde! David singt (Ps. 115, 16): DerHimmel ist allenthalben des Herrn, aber die Erde hat Er denMenschenkindern gegeben.
(I. Mosis 2, 7 und 8). Und Gott der Herr machte denMenschen aus einem Erdenkloß, und er blies ihm einen leben-digen Odem in seine Nase. Und also ward der Mensch einelebendige Seele. Und Gott der Herr pflanzte einen Garten inEden, gegen Morgen.
(I. Mosis 2, 15—19). Und Gott der Herr nahm denMenschen und setzte ihn in den Garten Eden, daß er ihnbauete und bewahrete. Mit diesem Gebot rüstete Gott alsoauch den Menschen aus, leiblich den Garten zu bebauen, geistigihn zu bewahren, gegen den Teufel. Der Mensch stand voll-kommen entwickelt da bei der Erschaffung. Und Gott der Herr-gebot dem Menschen und sprach: Du sollst essen von allerleiBäumen im Garten. Aber von dem Baum der ErkenntnißGutes rmd Böses sollst Du nicht essen. Denn welches TagesDu davon issest, wirst Du des Todes sterben.
Und Gott der Herr sprach: es ist nicht gut, daß der Mensch >allein sei, ich will ihm eine Gehülfin machen, die um ihn sei.Dann als Gott der Herr gemacht hatte von der Erde allerleiThiere aus dem Felde und allerlei Vögel unter dem Himmel,brachte er sie dem Menschen, daß er sehe, wie er sie nennete,denn wie der Mensch allerlei lebendige Thiere nennen würde,so sollten sie heißen. Und der Mensch gab einem jeglichenVieh rc. rc. seinen Namen. (V. 20).
So entwickelten sich nicht die menschlichen Anlagen aussich selbst allmählig, nein, anerschaffen war es dem Menschen,die Gegenstände ihrem Wesen nach zu erkennen und das Er-kannte auszusprechen. Aber (I. Mosis 2, D. 20) für den Menschen
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