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Umriß einer christlichen Weltgeschichte / von Friedrich von Maltzan
Entstehung
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Zweiter Abschnitt.

(Von der Sündfluth bis auf Abrahain.)

Erstes Kapitel.

Die neue Gestnlt der Erde.

Und (Kap. 7, 24) das Gewässer stand auf Erden hundertund fünfzig Tage. Da (Kap. 8, 1) gedachte Gott an Noahund an alles Vieh, das mit ihm in dem Kasten war, undließ Wind auf die Erde kommen, und die Wasser sielen. (V.2) Und die Brunnen der Tiefe wurden verstopfet und demRegen vom Himmel gewehret. (V. 9). Es ließ sich der Kastennieder aus das Gebirge Ararat. Im sechs hundert und erstenJahre des Alters Noah, am ersten Tage des ersten Monatsvertrocknete das Gewässer auf Erden. Da that Noah dasDach von dem Kasten und sahe, daß der Erdboden trockenwar. (B. 15) Da redete Gott mit Noah und sprach: Geheaus dem Kasten; und allerlei Thier, das mit dir ist, geheheraus mit dir; und reget Euch auf Erden und seid frucht-bar und mehret Euch. (V. 18). Also ging Noah heraus,dazu (V. 19) allerlei Thier, ein jegliches zu seines Gleichen.Noah aber bauete dem Herrn einen Altar und opferte Brand-opfer, als eine Sühne der Sünde. Mit dem blutigen Opferfür die Sünde beginnt dieser Abschnitt und endet mit demversühnenden, blutigen Tode Christi. Das Thier ging zuseines Gleichen, der Mensch nur wandte sich zu Gott, undGottes Gnade neigte sich unendlich zu ihm. Und der Herrsprach (V. 21) in seinem Herzen: Ich will hinfort nicht mehrdie Erde verfluchen um des Menschen willen, denn das Dich-ten und Trachten des menschlichen Herzens ist böse von Ju-gend auf. Und ich will hinfort nicht mehr schlagen alles,was da lebet, wie ich gethan habe. So lange die Erde stehet,soll nicht aufhören Saame und Ernte, Frost und Hitze, Som-mer und Winter, Tag und Stacht. Und (Kap. 9, 1) Gottsegnete Noah und seine Söhne und sprach: Seid fruchtbarund erfüllet die Erde. Eure Furcht und Schrecken sei überalle Thiere. Des Menschen Herrschaft aus Erden ist nicht