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mehr eine vollkommene; der Mensch ist nicht mehr, wie er er-schaffen, der Herr des Friedens; mit der Sünde in ihm, kommtdie Furcht von ihm. Seine Hand bringt nur Gewalt undTod dem Thiere und das ängstliche Harren der Creatur (Römer8, 19—21) wartet auf die Offenbarung der Kinder Gottes.Die Thiere fliehen; da versucht der Menschen Geist das Thierzu zähmen, es zu dem zurückzubringen, was es einst war. Dersündige Mensch trachtet aus sich selbst alles zu erreichen, undbüßet damit die Gnade Gottes ein.
(Kap. 9, 3.) Alles was sich reget und lebet, spricht derHerr, das sei eure Speise; allein esset das Fleisch nicht, dasnoch lebet in seinem Blut. Denn ich will auch eures LeibesBlut rächen, und will es an allen Thieren rächen und aneinem jeglichen Menschen, als der sein Bruder ist. Wer Men-schenblut vergießet, des Blut soll auch durch Menschen ver-gossen werden, denn Gott hat den Menschen nach seinem Bildegemacht. (Kap. 9, 8) Weiter sagte Gott zu Noah und seinenSöhnen mit ihm: Siehe ich richte mit euch einen Bund auf,und mit eurem Saamen nach euch, und mit allen lebendigenThieren bei euch. Und (D. 11) richte meinen Bund also mit euchaus, daß hinfort nicht mehr alles Fleisch verderbet soll werdenmit dem Wasser der Sündfluth. (V. 13) Meinen Bogen habeich gesetzt in die Wolken, der soll das Zeichen sein des Bundeszwischen mir und der Erde. Und wenn es kommt, daß ichWolken über die Erde führe, soll man meinen Bogen sehenin den Wolken. Alsdann will ich gedenken an meinen Bund,daß (D. 15) nicht mehr hinfort eine Sündfluth komme, diealles Fleisch verderbe.
Der Mensch in seinem freien Willen, wo ihn die Fa-milie, dies Abbild des Göttlichen, aus ihm selbst hervorgegangen,in Schranken halten sollte, ließ sich nicht vom Geiste Gottesstrafen, stürzte in bodenlose Sünde, daß nur ein Frommerallein dastand. So groß ist Gottes Erbarmen, das Er, umeines Frommen willen, dessen Geschlecht erhielt und es auf'sNeue segnete. Der Herr machte einen Bund mit den Men-schen, keine allgemeine Sündfluth soll kommen, obschon dasmenschliche Herz von Jugend böse ist. Der Herr (Hebräer 4,7)bestimmte abermals einen Tag nach langer Zeit, und David
v. Maltzan's christl. Weltgeschichte.
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