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Noch jetzt sollen in jener Gegend ungeheure Trümmersich erheben, über sechshundert Fuß hoch und drei Meilen imUmfang, daß die Wolken daran hinziehen. Einen Namenwollten sich die Menschen machen, sich selbst Alles sein, Ehreund Rettung nicht Gott schuldigen. Wie dagegen erhebensich die Thürme unserer Kirchen zur Ehre Gottes! (Kap. 11, 5.)Da fuhr der Herr hernieder. Es war göttliches Erbarmen!(Kap. 11, 6.) Und der Herr sprach! Siehe, es ist einerleiVolk, und einerlei Sprache unter ihnen allen und haben dasangefangen zu thun, sie werden nicht ablassen von Allem,was sie vorgenommen haben zu thun, daß sie einerlei Volkseien, denn Alle sind berufen, daß sie Kinder Gottes werdenund daß sie einerlei Sprache haben, in dem Herrn das eineWort, das wollten die Menschen, von Jugend auf sündlich,nicht zur Ehre Gottes und zu ihrem Heile erkennen; sie ließensich nicht den Geist strafen. Doch der barmherzige Herr läßtsie nicht in ihrem Wollen dahinfahren und verderben wie zurZeit der Sündfluth. Gott bietet ihnen in diesem Leben schondie Rettung an. Wohlaus (Kap. 11, 7), sprach der Herr, seingöttliches Wohlauf dem thörichten menschlichen Wohlauf ent-gegensetzend, lasset uns ihre Sprache daselbst verwirren, daßKeiner des Andern Sprache verstehe. Also zerstreuete sie derHerr von dannen in alle Länder, daß sie mußten aufhören,die Stadt zu bauen. Wenn die Menschen von Gott, als demwahren innern Einigungspunkte, lassen, sich selbst vertrauen,verwirren sich ihre Herzen, ihre Sitten und endlich ihre Spra-chen. Ihre Sünde ließ der Herr gnädig zu ihrem Heiledienen. Die Sprache sondert die Völker, daß sich die Sündedes Einen nicht über die Andern verbreitete und zur erdrücken-den Lawine wurde. Die einzelne Sünde zerstört jetzt nureinzelne Völker, Andere bleiben von derselben unangesteckt odergewarnt, oder, in der Angst vor den Folgen, zu Gott zurück-geschreckt.
Wie stellt sich dieser Sprachverwirrung die Verständigungin allen Sprachen am Pfingstseste nach Ausgießung des hei-ligen Geistes gegenüber! Daß man doch den einzigen Weg unddie Wahrheit und das Leben stets erkennen wollte.