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Umriß einer christlichen Weltgeschichte / von Friedrich von Maltzan
Entstehung
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die Kinder Israel mit ihrem Vieh und Feldern blieben ver-schont mitten unter. Die egyptischen Priester sagten Pharao:das ist Gottes Finger. Dann verhieß Pharao nach jederPlage den Auszug; doch wenn die Plage vorüber war, ver-stockte der Herr Pharaos Herz, damit die Herrlichkeit Gottesvor den Kinder Israel mehr erschiene, und sie stärker glaubten-Und der Herr sprach zu Mose: Ich will noch eine Plageüber Pharao und Egypten kommen lassen, darnach wird ereuch lassen von hinnen. So sage dem Volke daß Jeglichervon seinen Nächsten silberne und goldene Gefäße fordere, dennder Herr wird dem Volke Gnade geben vor den Egyptern. Der Herr gebot es, der da ist ein Herr über alles Goldund Silber. Unter Joseph hat Pharao den Kindern Israeles schon zuerkannt, als er verhieß die Güter des ganzen Lan-des Egypten sollen euer sein. Und der Herr gebot Most,und Moses forderte die Aeltesten in Israel und sprach: wähletaus, und schlachtet das Lamm und nehmet einen Büschel Jsopund tunket in das Blut, und berühret damit die Ueberschwelleund die Pfosten, und gehe keiner zu seiner Hausthüre herausbis an den Morgen. Denn der Herr wird die Egypter plagen,und vor eurer Thür vorüber gehn. Und sollt das Lamm essen,und ihm kein Bein zerbrechen, und ungesäuert Brod, undsollt es so essen als die Hinwegeilenden. Um eure Lendensollt ihr gegürtet sein, und eure Schuhe an euren Füßen habenund Stäbe in euren Händen, denn es ist des Herrn Oster-lamm! Md die Kinder Israel thaten wie der Herr geboten.Um Mitternacht schlug der Herr alle Erstgeburt, von dem SohnePharaos an, und alle Erstgeburt des Viehes. Da stand Pha-rao auf in derselben Nacht und alle Egypter, und ward großesGeschrei, denn es war kein Haus, da nicht ein Todter innenwäre. Und er forderte Moses und Aaron in der Nacht undsprach: Ziehet aus von meinem Volke und dienet dem Herrn,ziehet hin und segnet mich auch. Und die Egypter drangendas Volk, daß sie es eilend austrieben; denn sie sprachen, wirsind alle des Todes. Und das Volk trug den rohen Teig,ohne daß er gesäuert, auf seinen Achseln, und die von denEgyptern geforderten silbernen und goldenen Geräthe und

v. Maltzan's christl. Weltgeschichte.

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