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Umriß einer christlichen Weltgeschichte / von Friedrich von Maltzan
Entstehung
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welche mit ihrer wilden Feindseligkeit gegen die Christen, diesewach hielten. ,

Es war Anfang des eilften Jahrhunderts, daß alle auf-blühenden christlichen gleiche durch den Kalifen Almansur schwerbedroht wurden; da vereinte Sanctius III. und Große alleChristen und siegte an den Quellen des Duero 1002. Sanc-tius gewann durch Heirath oder als Erbe alle christlichen Reicheder Halbinsel, daß er 1035 seinen Söhnen die vier ErbtheileCastilien, Catalonien, Aragonien und Navarra hinterließ. VonCastilien, diese von ihren vielen Burgen so genannte Hochfläche,verzweigte sich Portugal 1095 n. Chr., wo Alfons seinenSchwiegersohn Heinrich von Burgund, germanischen Stammes,ein Urenkel Hugo Capets, zum Grafen setzte, dessen SohnAlfons nach dem Siege über die Araber bei Ourique 1139sich dann König nannte. Nun drangen alle diese Könige, jederfür sich gegen die Saracenen; herrliche Siege wurden von denheldenmüthigen Fürsten erfochten, und neben ihnen glänzte dercastilische Feldherr Rodrigo de Bivar, der Cid, das Schwerdtselbst von Feinden genannt, am Ende des 11. Jahrhundertsals ein Heller Stern noch immer für alle Spanier. Bis Endedes 13. Jahrhunderts hatten sich, ohngeachtet noch mancherErbtheilung, doch die Landschaften Castilien, Aragonien undPortugal vorzugsweise nach Außen und Innen als Reiche ge-bildet. Castilien, das rechte Land der unbesiegten Gothen,gab auch fortan der Geistlichkeit größeren Einfluß, wie siegerade den ersten Kampf mit den Arabern entzündet hatte.Daneben hob der König die Ritterschaft hoch, die in dreiRitterorden geistlichen Charakter empfing.

Städte waren in dem rauheren Lande, zumal auf dercastilischen Hochfläche, wenig, sie errangen kein gleiches Ge-wicht. Die Geistlichkeit und Ritterschaft schützten sich selbst,daher gedachte man erst Mitte des 13. Jahrhunderts an Land-frieden und Gesetzsammlung. Ferdinand III., der Heilige ! 230—50ist besonders schöpferisch, ordnet die Erbfolge, stärkt die König-liche Richtermacht und erobert einen großen Theil des südwest-lichen Spaniens.

In Aragonien knüpfte sich die Erweiterung des Reichesan die Eroberung wichtiger Städte, so 1114 n. Chr. die von