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1247 und ihr Land fiel au das Haus Wettin in Meißen undan die Landgrafen von Hessen. Die Grafen von Andechs er-löschten 1248 und ihre fränkischen Besitzungen um Nürnbergerwarben die Burggrafen aus dein Geschlechte Zollern. Baiernerheirathete die welsischc Rheinpfalz. Die deutschen Fürstenund Städte hatten sich unter Friedrich II., der jedoch hättekräftig sein können, gewöhnt, sich selbst zu helfen, damals alsdie Mongolen einfielen, oder der Dänenkönig Waldemar II.,die Ostseeländer unterjochte. Als nach Conrad's IV. Tode,Wilhelm von Holland noch 2 Jahre den leeren Königsnamentrug, dann Richard von Cornwallis und Alphons von Castilien,letzterer erblickte Deutschland nie, zugleich dessen Könige wurdenund gar nichts ausrichteten: da war Deutschland ein Freistaatgeworden, wo jeder Stand volle königliche Macht üben mußte,weil bei den Königen keine Hülfe war. Eine Zeit lang gefielsich jeder darin, denn jeder dachte an sich zu reißen. Machtund Gebiet, wie es ihn gelüstete.
Die Erbländer der Hohenstaufen zerstückelten sich in vielekleine Herrschaften; in Schwaben erhob sich der Graf vonWürtemberg, in der Schweiz der Graf von Habsburg, amOberrhein der Graf von Baden und dazwischen waren vielefreie Städte, Abteien, Ritter und selbst Reichsbauern. DieBischöfe wurden jetzt auch völlig Landesherren und an ihrerSpitze übte der Erzbischof von Mainz bei den Königswahlenähnliche Rechte wie der Papst sonst bei den Kaisern. DieUnabhängigkeit der.hohen Geistlichkeit ließ die Freiheit nichtin eine blos äußerliche beim Volke ausarten.
Die Fortdauer einer solchen allgemeinen Eigenmacht schiendoch endlich denen, welche im Besitz waren, gefährlich, undals Richard 1272 starb, verlangte man nach einem wirklichenOberhaupte, nur daß seine Macht nicht in Ucbermacht um-schlüge. Da erinnerte sich der Erzbischof Werner von Mainzdes ritterlichen Grafen Rudolph von Habsburg, welcher ihnauf einem Zuge nach Rom, sorgsam über die. Alpen geleitethatte, er empfahl den Grafen an die Fürsten auf dem Reichs-tage zu Frankfurt 1273.
Der Mann in reifem Alter, fromm, bieder, kriegserfahren,ein Schutz aller Hülfsbedürftigen, nicht zu mächtig aber wohl-