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Kriegsnamen erworben; als Mann hatte er siegreich gegen dieTürken kämpfend, den wahren Glauben erkannt. Er kam nunHerzog Heinrich besonders nahe. weil er es durch sein großesVertrauen bei dem Herzog von Liegnitz vermittelte, daß der-selbe für seinen Prinzen die reiche, aber römischgläubige pol-nische Königstochter ausschlug und die rechtgläubige TochterHeinrichs erwählte 1537. Johann Albrecht hatte bei Mühl-berg für den Kaiser, nicht für den Papst gekämpft. Doch alsder Papst den Sieger nutzen wollte zur Unterdrückung derWahrheit, auch der Kaiser gegen Recht und Zusage die Fürstenvon Sachsen und Hessen gefangen hielt, da verbanden sich zuLochau im Herbst 1551, mit Moritz von Sachsen, die Fürstenvon Hessen und Mecklenburg gegen solche Ungebühr. Es warenaber alle diese Reformatorfürsten, die Enkel Herzog Magnns II..der besiegte Kurfürst Johann Friedrich von Sachsen war esdurch seine Mutter Sophie, Moritz und August waren Söhneder glaubenskräftigen Catharina von Mecklenburg und derenSchwester, der männlich kühnen Anna Sohn. war Philipp derGroßmüthige.
Moltzan war wohlangesehn in Frankreich und England,er schloß dort Hülfsbündnisse. und führte den jüngern HerzogChristoph von Mecklenburg als Geissel nach Paris. Ein an-derer Bruder Johann Albrechts. Georg, kühn sich durch Kriegeine Herrschaft zu erringen, that auf eigene Hand einen Zuggegen Magdeburg, welche Stadt wegen Verweigerung des In-terims in die Acht verfallen war. Georg, Anfangs siegend,ward dann gefangen. Dies lieh Kurfürst Moritz den Ver-wand , einen Heereshaufen um Magdeburg zu sammeln, undals fremde Hülfe gewiß war. zunächst Geldhülfe kam, zogJohann Albrecht im Frühling 1552 nach Franken, vereinigtesich zu Augsburg mit Moritz, mit ihm der befreite HerzogGeorg. Georgs Allen vorleuchtendcm Muthe erlag die uncr-steiglich scheinende Ehrenberger Klause. Tyrol stand offen, derKaiser war flüchtig und der Vertrag von Passau sicherte jetztden Glauben. Herzog Georg schloß bald nachher sein Heldeu-leben in der Belagerung von Frankfurt am Main. Als Mol-tzan 1554 starb, sagte Johann Albrecht im Trostschreibcn andie Wittwe: ich habe nie einen treueren Freund gehabt.