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Umriß einer christlichen Weltgeschichte / von Friedrich von Maltzan
Entstehung
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Dritter Abschnitt

Und man sammelt sie und wirst sie in's Feuer.

Was man jetzt Revolution nennt, ist nichts als der Ab-fall von Gott, der Mensch lebt; nicht Gottes Willen zu thun,sondern den eigenen Gelüsten. Es ist viel besprochen undversucht die Revolution zu bewältigen, weil man sah, daß da-rin aus dem Elende immer größeres Elend geboren werde.Man versuchte es mit Menschenklugheit; aber das menschlicheBemühen hat das Uebel nur befördert. Der Gottessohnist dem Menschen allein zur Versöhnung mit Gott gesetzt,uno Er allein kann die Revolution besiegen. Da fragte essich: wie steht es mit denen, welche die Gemeinschaft desHerrn suchen, die jetzt das Salz sein sollten? Ist das Salznicht dumm geworden?

Die Römischen sind in der Verstockung der tridentinischenBeschlüsse und der Bulle Unigenitus geblieben, die neuereBulle an die polnischen Bischöse wegen des Bibellesens hatdies nur bestätigt. Wie die Römischen von dem heiligenWorte und dem Sacramente zurückhalten, so ist dies ein Ver-leugnen des Herrn Christus, der in Wort und Sacramentallein mächtig zu Jeglichem eingehen will. Wehe denen, welchedie gottessürchtigen Seelen von der Fülle der Offenbarungzurückhalten. Die Völker innerhalb der römischen Gemeindehatten in dieser Zeit geistig nichts geleistet, sich nur in Natur-wissenschaft, nach ihrem weitesten Sinne ergangen. Die Fran-zosen, die regsamsten unter ihnen, schritten doch in ihrermathematischen Richtung dem Mechanismus eines, China ähn-lichen Staates entgegen. Die Freiheit des Einzelnen und derGemeinde verschwand unter Beamtenherrschaft.

Die griechische Gemeinde verleugnet annoch die Fülle desheiligen Geistes, und damit Gott den Sohn in seiner Herr-lichkeit. So kann in ihr das heilige Wort nicht die Wahr-heit und das Leben werden.

Die calvinische Gemeinde, obschon sie vor Augen hat,wie folgerecht sich ihre Lehre bis zum Leugnen jeder Offen-