Vorrede.
ix
politik vorzuwerfen pflegt, ist ihm nicht unbe-kannt; er hat selber das Bedürfniß gefühlt,sich durch gänzliche Entfernung von aller Spe-kulation den Sinn für praktische Politik le-bendig zu erhalten; und wenn er gleich die an--ständige Freymüthigkett, welche die Beurthei-lung des Vergangenen erlaubt, nicht verleug-net hat; so glaubt er doch nie die Achtungverleugnet zu haben, die man auch noch demSchatten der Männer schuldig ist, welche mgroßen Wirkungskreisen standen. Bedarf esübrigens noch der Erinnerung, daß er das, waser sagte, stets in Beziehung auf die Zeit undauf die Verhältnisse sagte, wovon er sprach?Seine Geschichte umfaßt die Periode des soge-nannten politischen Gleichgewichts. Die Ideevon diesem mußte daher auch beständig bey sei-nen Bemerkungen zum Grunde liegen.
Während der Vf. indeß die Geschichtedes Europäischen Staatensystems bearbeitete,sah er dasselbe in seinen wesentlichsten Theilen'zusammenstürzen. Auf seinen Trümmern wardseine Geschichte geschrieben. Wann wäre wohleine ähnliche Arbeit unter gleichen Umständen
* z ausge-