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gung ihres Glaubensbekenntnisses, den Beweis gab.Laß durch Verständigung keine Uebereinkunft derLehren möglich sey, trotz der Drohungen des Kay-sers, und trotz der neuen Verbindung der Pro-testanten zu Schmalkalden, aber wiederholtunterstützt durch die drohende Türke ngefahr,— einen Frieden zwischen beyden Parrh.'yen her-bey, der bis zu einem Concilium den damaligenStand ihnen sichern sollte.
Reichstag zu Spever 1529, gegen dessen Beschluß,der der neuen Lehre die wtirere Verbreitung — dem an-wachsenden Strom das weitere Austreten — verbot, dieEvangelischen protestirten, ly. Apr., und nachmalsProtestanten hießen. — Reichstag zu Augsburgund Uebergabe der Augsburgischen Confession den25. Iun. 1530. — Der ihnen vom Kayser gesetzte Ter-min konnte wohl keine andere Folge haben, als eine Ver-bindung wie die zu Schmalkalden vom 27. Febr. izzi;wozu die Wahl Ferdinand's zum N. König ein neuesMotiv war. Aber dennoch Erneuerung der Unterhandlun-gen und Abschluß des Nürnberger Interim s-Frie-den, 2Z. Jul. 1532. Nur den damaligen Schmalkal-dischen Bundesverwandten ward bis zum Concilio darindie Ruhe gesichert.
8. Ungeachtet dieses Friedens würde doch dasSchwerdt wahrscheinlich schon bald gezogen seyn,wenn nicht theils die innern Verhältnisse der Par-theyen, theils eine Reihe Zwischenvorfälle es ver-hindert hätten. Lag nicht schon in dem Friedenreichlicher Keim zum künftigen Kriege? Aber wer
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