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Handbuch der Geschichte des Europäischen Staatensystems und seiner Colonien : von seiner Bildung seit der Entdeckung beyder Indien bis zu seiner Widerherstellung, nach dem Fall des Französichen Kayserthrons / Von A.H.L. Heeren
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izO I. Per. I. Th. GeschiN südl. Eur. Staaterrsyst.

8. Desto fester aber bestimmten sich die Foremen der auswärtigen Politik; und der unter-brochene Einfluß Frankreichs auf das EuropäischeStaatensystem ward sogleich mit seiner Wiederge-burt fühlbar. Der Haß gegen Spanien, dessenUebermacht ohnehin noch immer das Schreckbildvon Europa blieb, war durch die Ränke Philipp'swährend der Unruhen tiefer wie je gewurzelt.Kaum war die Ruhe in Frankreich befestigt, alsauch, etwas voreilig, Philipp dem II. offenerKrieg angekündigt ward; wovon eine Verbindungmit England (nicht ohne Schwierigkeit;) und Hol-land eine baldige Folge war. Sich über die Relirgionsverhältnisse zu erheben, war stets der Vorzugder Französischen Politik.

Krieg mit Spanien 159.?, geendigt durch den Separat-frieden zu Vervins 2. May 1598. Wechselseitige Resti-tutionen der Eroberungen (s. oben S. 122.). Den ehrsüch-tigen Absichten Philipp's gegen Frankreich ward dadurchvöllig ein Ende gemacht.

9. Mit dem Gefühl der durch Sülly's-Ad-ministration wachsenden Kräfte erwachten aber baldneue Entwürfe, die nicht bloß Frankreich betrafen,sondern das ganze System von Europa verändernsollten. Die Idee von einer sogenannten Euro-päischen Republik, oder einem Staatenverein,dessen Glieder sich ähnlich an Macht, wenn gleich

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