1 44 l- Per. I. Th. Gesch. d. südl. Eur. Staatensyst.
diese der Nördlichen Gegenden um den Maragnon-1614 Strom; woraus demnächst die Gouvernements GramPara und Maranham hervorgingen. Die be-deutenden Fortschritte der Jesuiten in der Bekeh-rung der Eingebohrnen, wurden leider! fast gänz-lich durch die Frevel der Colonisten vereitelt, siezu Sclaven zu machen.
Gründung von Belem, der Hauptstadt von GramPara, und Untersuchung der Mündungen des Maragnon-Stroms 1618.
5. Die Besißungcn in Afrika standen mitdenen in Brasilien in steter Wechselwirkung, dadie erstem nur die Sclaven für die andern liefer-ten. Die dadurch entstandenen Feindseligkeiten führ-
,578 ren zu der Anlage von St. Paolo di Loanda,und von da aus zu der Unterjochung von Congound Angola, die durch die Missionen gesichertwerden sollte.
6. Die Spanier gaben ihrem Colonialsystemnicht bloß durch die Acquisition der Portugiesi-schen Besißungen, sondern auch durch die Beset-zung der Philippinen in Ostindien einen wichti-gen Zusah. Was hätten, durch die Verbindungmit Indien und China auf der einen, und die mitdem reichen Mexico und Peru auf der andern Sei-te, diese Inseln nicht werden können, wenn die
ängstr