-56 I.Per. I. Th. Gesch. d. südl. Eur. Staatensyff.
Hiflolrs äes ^usrreg sk nsAooiLtions <zui prseeäerenl Isrraire äs Woflplialis eompoles tur les memoires äu Lom-ts ä'^vsux par 6vi^. Hx^cirsme LovsL^ri'r. karis.>75». zVoU. 4 . Der Verfasser war Jesuit. Die beydenletzten Theile sind die Geschichte des Friedensschlusses.
I. <L. Brause Geschichte des 30jährigen Krieges und west-fälischen Friedeus. Halle. 1782. 8.
Geschichte des 30jährigen Kriegs von Fr. Schiller. Leipzig.18O2. 2TH. 8.
Geschichte des 30jährigen Kriegs von Loren; westenrieder,in dem Münchner historischen Calender 1804 bis I8o6.Nicht ohne eigene Forschung und Ansichten.
z. Der dreyßigjährige Krieg machte Deutsch-land zum Mittelpunkt der Europäischen Politik.Indeß war es kein Krieg, der von Anfang bis zuEnde nach Einem Plane, oder auch nur zu EinemZwecke, geführt wäre. Wer hätte, als er begann,seine Dauer und seinen Umfang geahnt? Aberdes brennbaren Stoffs war allenthalben die Mengeverbreitet; es schmolz selbst mehr als Ein Krieg inihm zusammen; und die traurige Wahrheit, daßder Krieg sich selbst ernährt, bestätigte sich niemehr als hier!
Die Ursachen der großen Verbreitung und Dauer die-ses Kriegs lagen überhaupt a. in der Theilnahme derdeutschen Ligue. d. In der Erneuerung des gleichzeitigenKriegs zwischen Holland und Spanien seit 1621, der sichzuletzt mit dem Deutschen verflocht. <-. In dem Herein-ziehen der Nördlichen Mächte, besonders Schwedens seit1630. ä. Zu der Theilnahme von Frankreich seit 1635.
Doch waren dies nur die äußern Ursachen. Ohne die
innern,