166 !. Per. I. Th. Gesch. d. südl. Eur. Staatensyst.
8äia. krirLirvonr 6ommentsr!oruni äs rsbus 3 uec!v!s I!-dri XXVI. (V0N 1650 — 1654) Iranst. 1707. kok.
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14. Wenn die Schwedische Macht sich unterAnführung der Zöglinge des Königs, Bernhardvon Weimar und Gustav Horn, in den näch-sten Monathen fast über ganz Deutschland wie-der verbreitere, so schien Wallen stein'6 absicht-liche Unthätigkeit in Böhmen davon die Ursachezu seyn. Das Mißtrauen gegen ihn wuchs inWien desto mehr, je weniger er selber sich Mühegab, es zu vermindern; und hätte er auch durchseinen Fall nicht die Schuld verbrecherischer Ent-würfe gebüßt, so büßte er wenigstens die eineszweydeurigen Charakters. Wahrscheinlichaber ward dadurch Deutschland von einer großenEarastrophe gerettet.
Die Hanpturkunde zu Wallenstein's Anklage ist der Be-richt seines Unterhändlers Scesina an den Kayser 1655;dem zu Folge er schon seit 1650 mit Gustav Adolph gehei-me Unterhandlungen angeknüpft hatte. Aber hatte nichtScesina ein Interesse, ihn schuldig zu machen? K. Warjede leidenschaftliche Aeußerung von Wallenstein wirklicherPlan? — Seine Ermordung zu Eger 25. Febr. 1654.Die wichtigsten Aufklärungen über seine Geschichte liegen«och in Archiven vergraben. Materialien dazu enthalten:
Beytrage zur Geschichte des drepßigjährigenKrieges von Chr. Gorrl. von Murr. Nürnberg. 1790.«nd:
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