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Handbuch der Geschichte des Europäischen Staatensystems und seiner Colonien : von seiner Bildung seit der Entdeckung beyder Indien bis zu seiner Widerherstellung, nach dem Fall des Französichen Kayserthrons / Von A.H.L. Heeren
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168 I. Per. l. Th. Gesch. d. südl. Eur. Staatensyst.

16. Verlängerung und große Erweiterung desKriegs durch Frankreichs thätige Theil nähr

i6zz me; zuerst gegen Spanien, und bald auch gegenOestreich. Seit diesem Zeitpunkt konnte der Kriegschon wegen den Spanischen Nebenländeru in Ita-lien schwerlich auf Deutschland beschränkt bleiben;allein die Verbindung, die Richelieu jeht.mit denNiederländern schloß, verschmolz auch den Deut-schen Krieg gewissermaßen mit den Spanisch-Nie-derländischen. Außer der Unterstützung der FeindeOestreichs und Spaniens, lagen aber auch Erobe-rungen von Anfang an in den Plänen des Franzö-sischen Ministers. Wo ließ unter diesen Umstän-den sich ein Ende des Kriegs absehen?

Der seit 1621 wieder erneuerte Krieg zwischen denSpaniern und Niederländern, war, als Landkrieg, aufdie Spanischen Niederlande beschränkt geblieben; und hattehauptsächlich in Belagerungen bestanden. — BündnißRichelieu's mit den Niederländern zu der Eroberung und. Theilung der Spanischen Niederlande 8. Fcbk. 1635, jedoch ,ohne gewünschten Erfolg. Aber das Project jener Ac-quisition starb seitdem im Französischen Cabinet nicht aus.

— Die Verbindungen in Italien mit Savoyen, Mantuaund Parma, gegen Spanien n. Juli 1635 zur EinnahmeMailands, wurden erst seit 1638 durch den Streit überdie Regentschaft in Piemont für Frankreich Vortheilhaft,das seine Clientin Christina gegen den Spanischen Ein-fluß behauptet.

17. Den Deutschen Krieg führte Frankreichseit dem Tractat mit Bernhard von Weimar

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